- 10.02.2013, 10:24:24
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Tanner zu SPÖ-Leitner: "Näher zum Menschen plakatieren, aber Bäuerinnen und Bauern kritisieren."
Selbsternannter Agrarexperte Leitner hat von Landwirtschaft keine Ahnung
Utl.: Selbsternannter Agrarexperte Leitner hat von Landwirtschaft
keine Ahnung =
St. Pölten (OTS) - "Wieder einmal fällt SP NÖ-Parteivorsitzenden
Josef Leitner zum Thema Landwirtschaft nichts anderes ein, als die
Standesvertretung der Bäuerinnen und Bauern zu kritisieren und für
sie bereitgestellte Leistungen gar halbieren zu wollen", kritisiert
die Direktorin des NÖ Bauernbunds, Klaudia Tanner, die gestern von
Leitner in einem Fernsehinterview getätigten Aussagen: "Wenn sich der
selbsternannte Agrarexperte Leitner nicht auskennt, wie die Arbeit
der Landwirtschaft und in der Landwirtschaftskammer funktioniert,
möge er sich an den Bundesvorsitzenden der SPÖ-Bauern
Landwirtschaftskammerrat Josef Etzenberger wenden, der seit Jahren
Vorsitzender des Kammer-Kontrollausschusses ist", stellt Tanner fest.
Für die Bauernbunddirektorin ist es schon verwunderlich, dass die SPÖ
immer knapp vor einer Wahl plötzlich die Landwirtschaft als Thema für
sich entdeckt, dann aber für die Bauern erbrachte Leistungen mies
macht und mit unausgegorenen Planspielen herumfantasiert, so Tanner,
die im Übrigen feststellt: "Wo ist eigentlich die SPÖ NÖ, wenn es um
Hilfestellung für die Bauern geht - bei Trockenheit und Frostschäden?
Wo ist sie, wenn es um erneuerbare Energien und Investitionen geht?
Wo ist die SPÖ NÖ, wenn es darum geht, etwas für das positive Image
der heimischen Bauernschaft konkret zu tun? Und wieso stellt die SPÖ
nie die Arbeiterkammer und die Zwangsbeiträge ihrer Mitglieder, die
auch viele Nebenerwerbslandwirte betreffen, in Frage?"
Diese AK-Zwangsbeiträge werden sehr gerne kassiert und für
Parteipolemik gegen die Landwirtschaft verwendet. In all den
genannten Bereichen sei von dieser Partei sonst nichts zu hören, sagt
Bauernbunddirektorin Tanner: "Es hat den Anschein, dass den
SPÖ-Strategen punkto Sparmaßnahmen nichts mehr anderes einfällt, als
auf Lasten der Bauern zu agieren, und das noch dazu mit äußerst
geringem Einsparungspotenzial. Daran sieht man, wie verzweifelt Josef
Leitner und seine Parteigenossen sind und in Niederösterreich gerade
aktuell wieder einmal im politischen Eck stehen!"
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