- 30.01.2013, 09:23:24
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ARGE Wirtschaftsbund: Einstimmiger Beschluss gegen neue Steuern, für flexiblere Arbeitszeit und Impulse für den Standort
Mitterlehner: Von Arbeitszeitflexibilisierung profitieren Arbeitnehmer und Standort - Haubner: Verkrustetes Arbeitsrecht ist Wirtschaftshemmschuh
Utl.: Mitterlehner: Von Arbeitszeitflexibilisierung profitieren
Arbeitnehmer und Standort - Haubner: Verkrustetes Arbeitsrecht
ist Wirtschaftshemmschuh =
Wien, 30. Jänner 2013 (OTS/Text) - "Erstens: Keine neuen Steuern und
Belastungen, vor allem für die österreichischen Unternehmern.
Zweitens: Impulse statt Bürokratie. Und drittens: Umsetzung eines
flexibleren Arbeitszeitrechts", nennt der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner, die drei
Schwerpunkte des Beschlusses, der im Rahmen der gestrigen
ARGE-Wirtschaftsbund-Klausur einstimmig auf den Weg gebracht wurde.
"Die Bundesminister, wie auch sämtliche ÖVP-Nationalrats-,
Bundesrats- und Europaabgeordneten, die der Arbeitsgemeinschaft des
Wirtschaftsbundes angehören, haben mit diesem Beschluss einmal mehr
auf den Punkt gebracht, was die heimischen Unternehmen, der
Arbeitsmarkt und der Wirtschaftsstandort Österreich brauchen, um auch
in Zukunft erfolgreich und international wettbewerbsfähig sein zu
können", betont Haubner dazu auch im heutigen "Wirtschafts Blatt".
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"Um nachhaltig Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen, müssen wir
dort ansetzen, wo Jobs entstehen: In den Betrieben. Mit flexibleren
Gestaltungsmöglichkeiten im Arbeitsrecht können die Unternehmen
sowohl den Bedürfnissen der Arbeitnehmer gerecht werden, als auch mit
der internationalen Konkurrenz noch besser Schritt halten", betont
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der sich damit einmal mehr
für eine Arbeitszeitflexibilisierung aussprach. "Das verkrustete
Arbeitsrecht ist ein Wirtschaftshemmschuh, den wir den heutigen
Anforderungen anpassen müssen", verdeutlicht auch
Wirtschaftsbund-Generalsekretär Haubner. Als weitere
wirtschaftspolitische Schwerpunkte 2013 nannte Mitterlehner bei der
Klausur unter anderem die Unterstützung von Investitionen, die
Erschließung neuer Zukunftsmärkte im Export, die Sicherung des
Fachkräftebedarfs, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
sowie die Belebung des Gründergeists in Österreich. "Der
internationale Vergleich zeigt, dass gerade junge Unternehmen mehr
Risikokapital brauchen, um ihre Geschäftsmodelle erfolgreich umsetzen
zu können", so Mitterlehner.
"Österreichs KMU-Steuer- und Abgabenquote liegt laut PwC-Studie bei
53,1 Prozent. Das ist Platz 147 von 185 im weltweiten Vergleich.
Unter den EU-27 liegen wir bei Unternehmenssteuern und -abgaben auf
Rang 22 - da müssen wir uns verbessern", so Haubner, der betont:
"Österreich ist bereits ein Hochsteuerland. Wer die Steuer- und
Abgabenquote durch zusätzliche Belastungen noch anheizen will,
schwächt die Unternehmen, gefährdet damit Arbeitsplätze und schadet
dem Wirtschaftsstandort - das ist verantwortungslos."
Erfolgreiches Wirtschaften braucht Impulse statt Bürokratie, lautet
die dritte Forderung des Wirtschaftsbundes. Denn "nicht die Politik
schafft Arbeitsplätze, sondern die Betriebe. Und damit die
Unternehmer das tun können, was sie am besten können - nämlich
Arbeitsplätze schaffen - müssen wir sie von der überbordenden
Bürokratie befreien", mahnt Haubner, der vor allem die Vereinfachung
der Unternehmenssteuererklärung und des Steuersystems fordert. Als
weiteren essentiellen Impuls für Wirtschaft und Wachstum nennt
Haubner die Entlastung des Faktors Arbeit, und zwar durch Senkung,
Vereinfachung und Zweckwidmung der Lohnnebenkosten. "Entlasten statt
belasten muss unser aller Motto lauten", schließt der
Wirtschaftsbund-Generalsekretär.
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