• 23.01.2013, 14:28:01
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Jugendliches Engagement ist ein Gewinn für die Gesellschaft

Landesrätin Schmid präsentierte in Wien Vorarlberger Jugendbeteiligungsprojekte

Utl.: Landesrätin Schmid präsentierte in Wien Vorarlberger
Jugendbeteiligungsprojekte =

Wien (OTS/VLK) - Landesrätin Greti Schmid begrüßt die Entwicklung
einer gemeinsamen Jugendstrategie durch das Bundesministerium für
Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) mit dem Ziel, Jugendliche bei
der Gestaltung ihrer Zukunft stärker einzubinden. Bei einer Tagung zu
diesem Thema am Mittwoch, 23. Jänner 2013, in Wien erhielt Schmid von
Bundesminister Reinhold Mitterlehner die Zusicherung, dass die
Umsetzung der Jugendstrategie in Vorarlberg auch mit Projektgeldern
des Bundes unterstützt wird, um diese sowohl qualitativ als auch
quantitativ zu begleiten.

Das Anfang 2012 vom Ministerium gestartete Projekt stellt die
Zielgruppe der 14- bis 24-Jährigen ins Zentrum. Die Bandbreite der
Themen ist groß: Von Bildung, Beschäftigung und Unternehmergeist über
Gesundheit und Freiwilligentätigkeit bis hin zu Partizipation,
Kreativität und sozialer Integration. Letztlich ist Jugendpolitik
eine Querschnittsmaterie, die auch die Länder und Gemeinden betrifft.

In Vorarlberg hat die Kinder- und Jugendbeteiligung bereits einen
sehr hohen Stellenwert, sagte Schmid: "Wenn Jugendliche ihre
Potenziale ausschöpfen können und motiviert sind, sich
gesellschaftlich zu engagieren, dann ist das ein Gewinn für uns alle.
Deshalb ist es uns wichtig, die Anliegen der jungen Menschen ernst zu
nehmen. Gemeinsam können wir etwas bewegen. Wesentlich dabei ist,
dass Jugendlichen durch Bildung und Beschäftigung bestmögliche
Chancen für die Zukunft geboten werden."

Schmid nahm die Gelegenheit wahr, eine Reihe erfolgreicher
Vorarlberger Projekte und Initiativen zur Kinder- und
Jugendbeteiligung vorzustellen und zu erläutern. Die Jugend muss
bestens informiert sein und ein langfristiges Ziel muss es sein, das
Thema in einem kontinuierlichen Prozess auf Landesebene zu vertiefen
und in Gemeinden, Bezirken und Regionen entsprechend den jeweiligen
Bedürfnissen aufzubauen und zu etablieren. Mit INVO - Servicestelle
für Kinder- und Jugendbeteiligung wurde eine landesweite
Koordinationsstelle geschaffen, die als Informationsdrehscheibe für
die Kinder- und Jugendbeteiligung fungiert. Die Servicestelle INVO
mit Sitz in Dornbirn wird im Auftrag des Landes vom
Jugendinformationszentrum Vorarlberg (aha) geführt.

Das Projekt "Jugend & Politik" wird vom Jugendinfozentrum "aha"
zusammen mit Jugendlichen und mit der Landesverwaltung erarbeitet, um
die jungen Menschen stärker mit dem politischen Geschehen und mit den
Möglichkeiten der politischen Beteiligung vertraut zu machen.
Landesrätin Schmid: "Insbesondere vor dem Hintergrund der Änderung
des Wahlalters sind Projekte zur Einbindung der Jugendlichen aus
demokratiepolitischer Sicht wichtig." Zum Angebot gehört unter
anderem der "FrageRaum Politik", an dem im Jahr 2012 mehr als 400
Jugendliche teilgenommen haben. "aha" ist seit 19 Jahren ein fixer
Bestandteil in der Jugendinformation und der Jugendarbeit des Landes.
Neben jährlichen Schwerpunkten (z.B. Lehrstellenbörse,
Auslandsaufenthalte) und zahlreichen Auftritten und Präsentationen
(Finanzführerschein, Frühjahrs- und Herbstmesse, Umweltwochen,
Bodenseegipfel, Jugendmessen) werden Projekte auf nationaler und
internationaler Ebene durchführt.

Der Landesjugendbeirat besteht aus 16 Organisationen und sechs
beratenden bzw. kooptierten Einrichtungen. Er vertritt die Interessen
der Vorarlberger Jugendlichen mit dem Ziel, die gesellschaftliche
Mitwirkung junger Menschen in allen Lebensbereichen zu verstärken.
Der Landesjugendbeirat berät die Landesregierung in Fragen, die junge
Menschen betreffen. So wirkt er aktiv an der Erarbeitung des
Vorarlberger Jugendschutzgesetzes mit und ist auch derzeit damit
betraut.

Österreichweit einzigartig ist, dass in Vorarlberg die
Jugendorganisationen anhand selbst erarbeiteter Richtlinien der
Landesregierung einen Vorschlag zur Geldaufteilung vorlegen können.
Die vom Land geförderten Jugendorganisationen zählen zusammen über
39.000 Mitglieder. "Es ist ein sehr positives Zeichen, dass wir so
viele Jugendliche haben, die sich für ihre Anliegen und für die
Allgemeinheit einsetzen", betont Landesrätin Schmid.

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