• 12.01.2013, 09:28:01
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Justizministerin lässt Justizwache mit Personalnot im Regen stehen!

FPÖ und AUF fordern mehr Geld für die Sicherheit und weniger "Luxus für Häftlinge"

Utl.: FPÖ und AUF fordern mehr Geld für die Sicherheit und weniger
"Luxus für Häftlinge" =

Wien (OTS) - In österreichs Justizanstalten weisen unzählige
Bedienstete auf die immer gefährlicher werdende Situation, ausgelöst
durch akuten Personalmangel in den Justizanstalten hin."Es ist
einfach nicht zu glauben, dass Bundesministerin Karl immer mehr Geld
in Luxus für die Häftlinge steckt, während bei der Sicherheit
weiterhin eingespart wird! Neben der großen Gefahr für die
unterbesetzten Bediensteten, kann bald nicht einmal mehr für die
Sicherheit der Bevölkerung garantiert werden." ärgert sich
AUF-Personalvertreter und Mitglied des Zentralausschusses Siegfried
König.

Obwohl bereits im September ein Antrag der FPÖ nahe stehenden AUF
Personalvertretung vom Zentralausschuss einstimmig an
Bundesministerin Beatrix Karl gerichtet wurde, in dem auf die
unzumutbare Personalknappheit in den Justizanstalten hingewiesen
wurde, verschließt diese weiterhin die Augen. "Anstatt bei den
Freizeitangeboten für Häftlinge einzusparen, riskiert man die
Gesundheit der Beamten. Schlaftherapie, Kunstkurse bis hin zu
Schneckentherapie, die Bandbreite des Angebotes für Häftlinge ist
unglaublich." erläutert AUF-Personalvertreter Christian Benesch.

AUF und FPÖ werden sich auf allen Ebenen dafür einsetzen, endlich die
erforderlichen Beamten sicher zu stellen. "Es fehlen österreichweit
mindestens 300 Exekutivbeamte in den Justizanstalten. Die
Justizministerin muss sofort handeln und entstandene Fehler wieder
gut machen!" ergänzt auch der freiheitliche NAbg. Christian Lausch.

"Wir erhalten täglich Anrufe von besorgten und verärgerten
Justizwachebeamten! Die gesamten Beschwichtigungen der
Justizministerin sind fachlich falsch. Es scheint BM Karl hat ihre
eigenen Bediensteten bereits aufgegeben!" so Siegfried König
abschließend.

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