- 08.01.2013, 11:34:48
- /
- OTS0084 OTW0084
Mitterlehner: Österreichs Exportwirtschaft behauptet sich
Stärkere Erschließung neuer Wachstumsmärkte in Asien sowie Nord- und Südamerika stützt Österreichs Exportwirtschaft - Internationalisierungsoffensive erfolgreich
Utl.: Stärkere Erschließung neuer Wachstumsmärkte in Asien sowie
Nord- und Südamerika stützt Österreichs Exportwirtschaft -
Internationalisierungsoffensive erfolgreich =
Wien (OTS/BMWFJ) - Trotz der weltweit unsicheren
Konjunkturentwicklung sind Österreichs Exporte von Jänner bis Oktober
um 2,3 Prozent auf rund 104 Milliarden Euro gestiegen, wie die
Statistik Austria am Dienstag mitgeteilt hat. "Unsere Außenwirtschaft
zeigt sich in einem anhaltend schwierigen internationalen Umfeld
robust und profitiert von der gut laufenden Erschließung neuer Märkte
außerhalb Europas. Durch unsere Internationalisierungsoffensive
können wir diese Marktpotenziale stärker als früher nützen", betont
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.
Während die Exporte in die EU-Länder von Jänner bis Oktober stabil
bei 70,9 Milliarden Euro geblieben sind, sind die Ausfuhren in die
Drittstaaten in diesem Zeitraum um 7,6 Prozent auf 32,8 Milliarden
Euro gestiegen. Rein auf den Oktober 2012 bezogen sind die Ausfuhren
gegenüber dem Vorjahresmonat insgesamt um 7,9 Prozent gestiegen, in
die EU um 5,4 Prozent und in die Drittmärkte sogar um 13,7 Prozent.
"Es ist erfreulich, dass die Exporte in die EU auf hohem Niveau
gehalten werden konnten und dass die Ausfuhren in die Drittmärkte
stark steigen. Damit verteilen wir auch unser Risiko besser, wenn es
in einzelnen Regionen zu Einbrüchen kommt", so Mitterlehner zur
erfolgreichen Diversifikations-Strategie. Zum Beispiel sind die
Exporte nach China in den ersten zehn Monaten des Vorjahres um 6,1
Prozent gestiegen, in die USA um 10,4 Prozent, nach Russland um 10,1
Prozent, sowie nach Brasilien um 4,9 Prozent.
Ausgehend vom Rekordjahr 2011 sind Österreichs Exportunternehmen
trotz der positiven Entwicklung bis Oktober weiterhin mit einem
schwierigen Umfeld im Euro-Raum konfrontiert, der mit Deutschland und
Italien auch die wichtigsten Handelspartner Österreichs betrifft.
Nach Deutschland sind die Exporte - von einem hohen Niveau ausgehend
- nur um 0,1 Prozent gewachsen, während die Exporte nach Italien um
8,2 Prozent gefallen sind.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWA






