OTS0025   1. Jan. 2013, 12:08

SOS Mitmensch: Duldet die FPÖ Hassprediger in den eigenen Reihen?

Klare Distanzierung von rassistischer Hetze erforderlich


SOS Mitmensch fordert die FPÖ-Führung zu einer
Stellungnahme zur rassistischen Hasspredigt des Brigittenauer
FPÖ-Bezirksobmanns und Wiener Landtagsabgeordneten Gerhard Haslinger
auf. Keine demokratische Partei darf tolerieren, dass Mandatare
Gewaltverbrechen als Vehikel für rassistische Hetze missbrauchen. Wer
Verhetzung betreibt, stellt sich außerhalb der Demokratie.

"Rassismus beginnt spätestens dort, wo einzelne Menschen nicht
danach beurteilt werden, wie sie tatsächlich sind und was sie
tatsächlich tun, sondern ihnen allein aufgrund ihrer Herkunft
kollektiv negative Eigenschaften oder Verhaltensweisen unterstellt
werden. Genau dieses Mittels hat sich FPÖ-Bezirksobmanns Haslinger in
seiner gestrigen politischen Hasspredigt bedient, in der er über alle
BürgerInnen türkischer Herkunft seines Bezirks herzog und ihnen
kollektiv unterstellte, Verbrechen zu decken. Er beleidigt damit
nicht nur BürgerInnen türkischer Herkunft, sondern alle
rechtschaffenen Menschen in Österreich, egal welcher Herkunft.
Hautfarbe oder Religion", so Alexander Pollak, Sprecher von SOS
Mitmensch. "Hassprediger wie Haslinger haben in der Politik nichts
verloren. Wenn die FPÖ hier keine Grenzlinie zieht, dann verlässt sie
demokratischen Boden", betont Pollak.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0025 2013-01-01 12:08 011208 Jän 13 SMM0001 0187



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Mobil: 0664 512 09 25
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