• 27.12.2012, 13:22:16
  • /
  • OTS0098 OTW0098

"matinee" am 30. Dezember: Das neue Festspielhaus in Erl und wie "Dinner for One" zum Klassiker wurde

Weiters: "Der Mehlspeis-Adel" und "Minimalistischer Barock"

Utl.: Weiters: "Der Mehlspeis-Adel" und "Minimalistischer Barock" =

Wien (OTS) - Nadja Bernhard präsentiert in der "matinee" am Sonntag,
dem 30. Dezember 2012, ab 9.05 Uhr in ORF 2 Heiteres, Genussvolles
und baulich Erhabenes zum Jahresausklang: Die Dokumentation "Dinner
for One - Ein Fernsehkult" zeigt, wie die britische Varieté-Nummer
zum Klassiker wurde, danach präsentiert Maria Koller himmlische
Leckereien in "Der Mehlspeis-Adel". "Wo die Kunst wohnt" erklärt den
"Minimalistischen Barock" und Teresa Andreae zeigt in ihrem Film "Das
neue Tiroler Festspielhaus - Zwei Männer und ihr 'Baby'" die
Entstehung des neuen Opernhauses im Tiroler Dorf Erl.

"Dinner for One - Ein Fernsehkult" (9.05 Uhr)

Kein Jahreswechsel ohne Freddie Frinton und sein "Dinner for One".
Aber wussten Sie, dass der Mann hinter diesem Fernsehkult in seiner
Heimat England praktisch unbekannt ist? Diese Dokumentation zeigt,
wie eine britische Varieté-Nummer erst in deutschen Fernsehstudios
zum Klassiker wurde; und wie heute jeden Silvester quer über den
Globus Millionen von Menschen gemeinsam die Worte "Same procedure as
every year!" sprechen. Außer in Großbritannien natürlich!

"Der Mehlspeis-Adel" (9.35 Uhr)

Nirgendwo sonst kommt die Sinnlichkeit und Genussfreudigkeit der
Österreicher besser zum Ausdruck als in ihrer reichen
Mehlspeisen-Kultur. In nobler Atmosphäre lässt sich's besonders
herzhaft schlemmen. Ob im Café Esplanade an der Traun-Promenade, wo
der Genuss einer Lehar-Schnitte mit einem Straußwalzer versüßt wird,
oder im barocken Ambiente des Demel, wo der Gast noch mit einem
untertänigen "Haben schon gewählt?" begrüßt wird. Das gediegene
Interieur dieser Luxustempel bietet das ideale Ambiente, in dem sich
Geschichten über Torten, Kuchen und Baisers entfalten können. Eine
filmische Leckerei mit kulturhistorischen Zutaten. Regie: Maria M.
Koller.

"Wo die Kunst wohnt - Minimalistischer Barock" (10.25 Uhr)

Nicht weit vom Europäischen Viertel in Brüssel kreierte der Belgier
Philippe Guilmin aus einer ehemaligen Spiegelfabrik ein Gästehaus der
anderen Art. Der leidenschaftliche Antiquitätenhändler mit einer
Vorliebe für Geschirr entwickelte mit viel Feingefühl und Raffinesse
aus Fundstücken von Flohmärkten und Reise-Mitbringseln eine eigene
Innenraumästhetik, die von den Architekturzeitschriften dieser Welt
als "Minimalistischer Barock" bezeichnet wird.

"Das neue Tiroler Festspielhaus - Zwei Männer und ihr 'Baby'" (10.30
Uhr)

Das kleine Tiroler Dorf Erl bekommt ein neues Festspielhaus. In
wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist der Neubau eines Opernhauses
mit 860 Sitzplätzen - sozusagen auf der grünen Wiese - beachtlich.
Gustav Kuhn, Dirigent, Komponist und Leiter der Tiroler Festspiele in
Erl, die er 1997 gegründet hat, konnte den musikbegeisterten
Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner für dieses ambitionierte Projekt
gewinnen. Der Film von Teresa Andreae zeigt die Entstehung des neuen
Opernhauses und die ersten Proben im angeblich größten
Orchestergraben der Welt. Er hinterfragt auch die Beweggründe der
Bauherren und verfolgt die bis zur Eröffnung am 26. Dezember
spannende Frage: Wie klingt das neue Festspielhaus in Erl?

Die "matinee" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel