• 27.12.2012, 09:38:28
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Generali-Geldstudie: Wofür Österreicher 2013 ihr Geld ausgeben

Kaufkraft steigt wieder - vor allem bei unter 30-Jährigen. Jeder vierte Österreicher will mehr für das eigene Wohlbefinden tun. Ausgabenplus bei Sport, Freizeit, Auto und Urlaub.

Utl.: Kaufkraft steigt wieder - vor allem bei unter 30-Jährigen.
Jeder vierte Österreicher will mehr für das eigene
Wohlbefinden tun. Ausgabenplus bei Sport, Freizeit, Auto und
Urlaub. =

Wien (OTS) - Nachdem im Vorjahr der Spargedanke dominierte, planen
die Österreicherinnen und Österreicher 2013 wieder mehr Ausgaben für
die Bereiche des täglichen Lebens ein. Ganz oben auf der Wunschliste
stehen das eigene Wohlbefinden und der Sport, noch vor dem Urlaub und
Investitionen in das Zuhause. 22% der Österreicher haben derzeit mehr
Geld zur Verfügung, als noch vor einem Jahr.
Das geht aus der "Generali-Geldstudie 2013" hervor. Die Generali hat
kurz vor Weihnachten durch ein Marktforschungsinstitut erhoben, wofür
die Österreicherinnen und Österreicher im neuen Jahr mehr oder
weniger bzw. gleich viel Geld ausgeben wollen. Befragt wurden 1.309
Personen ab 16 Jahre, die einen repräsentativen Querschnitt der
Bevölkerung darstellen.

Die Konsumlust der Österreicher steigt

Von Platz 3 im Vorjahr - hinter Wohnen und Urlaub - rücken die
Ausgaben für das Wohlbefinden und den Sport erstmals auf den
Siegerplatz. Im vergangenen Jahr wollten nur 15% der Befragten für
diesen Bereich mehr Geld ausgeben. Heuer sind es 24%. Besonders groß
ist der Wunsch nach dem Wohlbefinden mit 41% bei den unter
30-Jährigen und mit 31% bei den 40- bis 49-Jährigen. 28% der Männer
und 21% der Frauen planen hier Mehrausgaben. 63% der Mehrausgaben
entfallen dabei auf Sportbekleidung, Sportausrüstung und
Fitnessstudio. 38% planen Mehrausgaben für Wellness und 18% für
Entspannungstechniken wie Yoga, Tai Chi und Qi Gong.
Auf den Plätzen 2 und 3 liegen der Urlaub und das Wohnen. 22% wollen
im kommenden Jahr wieder öfters und/oder länger urlauben (2011: 18%),
und 20% investieren in ihr Zuhause (2011: 19%). Die Mehrausgaben für
das Wohnen entfallen mit 46% auf Miete, Betriebs- und Heizkosten, mit
39% auf die Einrichtung und mit 35% auf die Instandhaltung und
Renovierung.
Zu den Gewinnern im Mehrausgaben-Ranking zählen neben dem
Wohlbefinden auch die Bereiche Freizeit und Hobbys sowie Auto und
Mobilität. Um jeweils 5%-Punkte konnten sie auf 18% bzw. 14% zulegen.
Beim Auto beziehen sich die Mehrausgaben zu 49% auf die
Treibstoffpreise und zu 44% auf die Autoanschaffung. 20% rechnen mit
Mehrausgaben für den öffentlichen Verkehr.

Altersvorsorge stabil - Sparbuch verliert

Insgesamt sind die ÖsterreicherInnen in ihrer "privaten
Budgetpolitik" sehr konstant. Das betrifft auch die Altersvorsorge.
Insgesamt investieren etwa 70% der ÖsterreicherInnen in die
Altersvorsorge. 6% planen mehr dafür auszugeben.
Unter die Top 5 bei den Mehrausgaben vorgerückt ist das Sparverhalten
der Österreicher. 17% wollen nächstes Jahr mehr sparen, im Vorjahr
waren es 13%. Der Begriff "Sparen" wird dabei jedoch weit gefasst.
45% legen mehr Geld aufs Sparbuch, 27% wollen verstärkt bausparen,
und 15% wollen mehr Bargeld "horten". 14% sparen in Form von privaten
Lebensversicherungen, 13% in Form von privaten Pensionsvorsorgen, und
11% legen ihr Erspartes in Aktien und Fonds an.
Im Vergleich zum Vorjahr hat vor allem das Sparbuch als Sparform an
Beliebtheit verloren. Diejenigen, die 2013 weniger sparen wollen,
werden vor allem ihre Sparbuch-Einlagen reduzieren. Aber auch bei
denjenigen Personen, die 2013 mehr für Sparen ausgeben werden, hat
sich das Sparvolumen auf dem Sparbuch reduziert (2012: 63%; 2013:
45%). Im Gegensatz dazu haben die private Pensionsvorsorge (2012: 4%;
2013: 13%) und die private Lebensversicherung (2012: 2%; 2013: 14%)
bei Personen, die mehr sparen wollen, an Bedeutung gewonnen.

In die Aus- und Weiterbildung wollen 17% der Österreicher wieder mehr
investieren. Im Vorjahr lag der Wert bei 14%. Eine hohe
Ausgabebereitschaft haben mit jeweils 27% die jungen
ÖsterreicherInnen unter 30 Jahre und von 30 bis 39 Jahre. Im Detail
planen 65% mehr Geld für Seminare und Kurse ein, 30% für
Fachliteratur und 22% für (Fach-)Hochschulen.

Der Anstieg der Verbraucherpreise hat dazu geführt, dass nunmehr
schon 15% der ÖsterreicherInnen mit höheren Ausgaben für
Nahrungsmittel und Getränke im nächsten Jahr rechnen. Bei den 30- bis
39-Jährigen erwarten sogar 25% höhere Ausgaben für Lebensmittel.

Modebewusste Männer

Während 11% der ÖsterreicherInnen mehr Geld für Kleidung ausgeben
wollen, planen 15% Einsparungen in diesem Bereich. Vor allem die
Frauen wollen mit 19% hier sparen. Männer und junge Menschen unter 30
Jahre planen hingegen Mehrausgaben.

Verfügbares Geld wird wieder mehr

22% der Österreicherinnen und Österreicher haben wieder mehr Geld zur
Verfügung als noch zuvor. Dies sind um 8%-Punkte mehr als im
Vergleich zum Vorjahr. Deutlich mehr leisten als noch vor einem Jahr
können sich vor allem junge Menschen bis 30 Jahre (2012: 47%; 2011:
26%) und Männer (2012: 29%; 2011: 16%), während nur 16% der Frauen
angeben, 2013 mehr Geld zur Verfügung zu haben (2011: 13%). Die
Anzahl jener Personen, die derzeit weniger Geld zur Verfügung haben,
ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich geblieben (2012: 28%;
2011:30%). Im Vergleich zur Vorjahreserhebung ist das verfügbare
Einkommen in fast allen Bundesländern gestiegen. Über dem
Österreich-Schnitt und damit besonders kaufkräftig sind die
WienerInnen (29%) und die NiederösterreicherInnen (26%).

Die Generali lässt ihre Geldstudie jährlich von einem Markt- und
Meinungsforschungsinstitut erstellen, um damit kurzfristig auf die
Vorsorge- und Konsumwünsche der Österreicherinnen und Österreicher
reagieren zu können. Die Kundenbetreuer und Vertriebspartner der
Generali Gruppe kümmern sich in ganz Österreich um die
Vorsorgeinteressen der Konsumenten.

GENERALI IN KÜRZE
Mit einem Marktanteil von mehr als 15 % ist die Generali Österreichs
drittgrößte Versicherungs-gruppe. Zum Konzern zählen in Österreich
unter dem Dach der Generali Holding Vienna AG unter anderem die
Generali Versicherung AG, die BAWAG P.S.K. Versicherung AG und die
Europäische Reiseversicherung AG. Auch die Generali Bank AG, die 3
Banken-Generali Investment-Ges.m.b.H. und die BONUS Vorsorgekasse AG
gehören zur Gruppe. Die Generali Gruppe Österreich ist ein Teil der
weltweit tätigen Generali Group.
Mit einem Prämienaufkommen von nahezu 70 Milliarden Euro im Jahr 2011
ist die Generali Group eine der größten Versicherungsgruppen in
Europa und der führende europäische Lebensversicherer. Sie ist auch
einer der bedeutendsten Asset Manager der Welt und ein wichtiger
Liegenschaftsbesitzer. Mit 82.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
weltweit und 70 Millionen Kunden in mehr als 60 Ländern nimmt die
Gruppe eine führende Position auf den westeuropäischen Märkten ein
und gewinnt auch in Zentral- und Osteuropa sowie in Asien immer mehr
an Bedeutung.

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