- 20.12.2012, 10:00:35
- /
- OTS0055 OTW0055
Mitterlehner: Neues zentrales Gewerberegister spart Kosten und erleichtert Unternehmen das Wirtschaften
Daten aus 14 dezentralen Einheiten werden ab 2015 bundesweit in einem einheitlichen Register zur Verfügung stehen
Utl.: Daten aus 14 dezentralen Einheiten werden ab 2015 bundesweit
in einem einheitlichen Register zur Verfügung stehen =
Wien (OTS/BMWFJ) - Auf Initiative des Wirtschaftsministeriums setzen
Bund, Länder und Städte gemeinsam einen wichtigen Schritt für eine
einfachere und modernere Gewerbeverwaltung. "Die bestehenden 14
dezentralen Gewerberegister in den Ländern werden ab 2015 durch ein
bundesweit einheitliches System ersetzt. Damit sparen sich
Unternehmen und Verwaltung in Zukunft Zeit und Geld, weil der
bürokratische Aufwand deutlich sinkt", sagt Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner anlässlich der aktuellen Einigung der
beteiligten Gebietskörperschaften und Ministerien. "Künftig werden
Verfahren rascher und effizienter abgewickelt werden. Gleichzeitig
sinkt der Aufwand der Gebietskörperschaften für Pflege, Betrieb und
Instandhaltung der Registerdaten."
Die Vorteile im Detail: Das neue einheitliche Gewerberegister
eröffnet einen rascheren und einfacheren Zugang zu den
Gewerbeverwaltungsbehörden. Es ist die erste E-Government-Lösung, die
innerhalb Österreichs gebietskörperschaften-übergreifend
implementiert wird. Über eine elektronische Gewerbeanmeldung werden
gewerberechtliche Verfahren einfacher abgewickelt; der Zugang zu
Gewerbebehörden wird durch eine barrierefreie E-Government-Anwendung
bundesweit erleichtert. Zusätzlich gibt es Schnittstellen zu allen
maßgeblichen Registern und Portalen wie dem Unternehmensserviceportal
(USP). Durch den automatischen Datenabgleich mit anderen Registern
müssen Daten und Bestätigungen, wie zum Beispiel Firmenbuchauszüge
oder Meldebestätigungen nicht mehr selbst mühsam zusammengetragen
werden, sondern stehen der Gewerbeverwaltung auf Knopfdruck zur
Verfügung. Damit werden Doppelgleisigkeiten vermieden und steigt die
Datenqualität.
Das zentrale Gewerberegister wird über das Kooperationsprojekt
"GewInN" (Gewerbe-Informationssystem Neu) umgesetzt. Dabei
kooperieren das Wirtschaftsministerium (BMWFJ), die Stadt Wien, die
Bundesländer und die Städte mit eigenem Statut - also insgesamt 24
Stakeholder. Auf Basis der aktuellen Einigung wird in den nächsten
Jahren die gemeinsame IT-Lösung implementiert, wobei geplant ist,
Ende 2014 den Probebetrieb zu starten und nach einem halbjährigen
Probebetrieb im Sommer 2015 in den Vollbetrieb zu gehen.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWA






