- 19.12.2012, 14:41:37
- /
- OTS0204 OTW0204
Industrie begrüßt familienpolitische Schwerpunkte von Vizekanzler und Familienminister
IV-GS Neumayer: Maßnahmen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf dringend nötig - Kindergärten und Krippen in Richtung Kinderbildungseinrichtung weiterentwickeln
Utl.: IV-GS Neumayer: Maßnahmen für bessere Vereinbarkeit von
Familie und Beruf dringend nötig - Kindergärten und Krippen in
Richtung Kinderbildungseinrichtung weiterentwickeln =
Wien (OTS/PdI) - "Wir begrüßen die Vorhaben, die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf zu verbessern und die Frauenerwerbstätigkeit zu
steigern, um Österreich zum familienfreundlichsten
Wirtschaftsstandort Europas zu entwickeln", so der Generalsekretär
der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer in
Reaktion auf die heute, Mittwoch, von Vizekanzler Michael
Spindelegger und Familienminister Reinhold Mitterlehner präsentierten
Schwerpunkte der Familienpolitik für das kommende Jahr. Dabei seien
einige Ziele formuliert worden, die auch seitens der Industrie klar
unterstützt würden, wie Neumayer betonte. "Wir freuen uns, dass der
Familienminister Reformen bei der Familienbeihilfe in Angriff nehmen
wird", so der IV-Generalsekretär. "Die Vereinfachung des bestehenden
Modells - sowie die Direktauszahlung der Familienbeihilfe an
Studierende und andere volljähre Bezieherinnen und Bezieher sind
wichtige Schritte zur Modernisierung des Systems und tragen für mehr
Transparenz bei den Empfängerinnen und Empfängern bei". Das
vorgestellte Modell zur Reform der Familienbeihilfe soll bis März mit
Sozialpartnern und Sozialministerium verhandelt werden.
Auch beim Thema Kinderbetreuung seien eine Reihe der heute
vorgestellten Punkte zu unterstützen: "Aus Sicht der
Industriellenvereinigung ist es wichtig, die Qualität der
Kinderbetreuung zu erhöhen und Kindergärten und Krippen verstärkt in
Richtung Kinderbildungseinrichtung weiterzuentwickeln", begrüßte
Neumayer etwa die Pläne von Familienminister Mitterlehner, der auch
ein verpflichtendes zweites Kindergartenjahr forderte. "Auch darüber
sollte gesprochen werden, durchaus auch als Maßnahme einer
verbesserten Integration", so der Generalsekretär, der allerdings
auch forderte: "Wir unterstützen diese Ideen, aber es braucht
insgesamt einen stärkeren Fokus auf den Ausbau von
Kinderbetreuungsplätzen, vor allem für Unter-3-Jährige. Erst damit
wird das Ziel der Wahlfreiheit wirklich Realität."
Österreich sei ein familienfreundliches Land, aber manche
familienpolitischen Maßnahmen würden nicht mehr den aktuellen
Herausforderungen entsprechen, so Neumayer abschließend. "Vor allem
bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben wir weiteren
Nachholbedarf. Fehlende Kinderbetreuungsplätze und auch mangelnde
Akzeptanz von berufstätigen Müttern in der Gesellschaft bewirken,
dass junge Frauen und Männer ihren Kinderwunsch oft nicht realisieren
können.", so Neumayer.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NPI






