- 19.12.2012, 13:16:21
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Spekulationsaffäre: VP-Chef Haslauer wollte Zocker-Beamtin zu Controller-Chefin machen
Zu diesem Zeitpunkt wusste er, dass ihr schon die Bankvollmachten entzogen wurden
Utl.: Zu diesem Zeitpunkt wusste er, dass ihr schon die
Bankvollmachten entzogen wurden =
Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner
Donnerstag erscheinenden Ausgabe über eine überraschende Wende in der
Salzburger Spekulationsaffäre. Landeshauptmann-Stellvertreter
Wilfried Haslauer (ÖVP), der bisher den nicht-informierten Aufdecker
gab, wollte Monika R., die im Mittelpunkt der Affäre steht, noch im
Sommer zur Leiterin der Abteilung "Zentrale Dienste, Rechnungswesen
und Controlling" der ihm unterstellten Landesbaudirektion machen.
Zu diesem Zeitpunkt waren Monika R. schon die Handlungsvollmachten
entzogen worden - was Haslauer auch wusste. Auch war Monika R. zu
diesem Zeitpunkt schon mündlich ermahnt worden, und R.'s Vorgesetzter
Eduard Paulus hatte bei Haslauers Parteikollegen, Personallandesrat
Sepp Eisl eine strenge Ermahnung von Monika R. eingefordert und
darauf hingewiesen, dass sie gegen eine Dienstanweisung, Empfehlungen
des Finanzbeirates und das Vier-Augen-Prinzip verstoßen habe.
Die Job-Rochade scheiterte letztlich daran, dass Personallandesrat
Sepp Eisl (ÖVP) andere Pläne hatte. Doch auch Eisl trat als Mentor
von Monika R. in Erscheinung.
Anfang Juni 2012 - also nach der ersten Abmahnung von Monika R. -
machte Eisl sie zur Geschäftsführerin der "Rostock'schen
Jungbauernstiftung", deren Zweck es ist, die Wirtschaftslage der
Bauern zu verbessern. Auf dem Flickr-Stream von Eisl zeugt derzeit
noch ein gemeinsames Foto von Eisl und R. von diesem denkwürdigen
Event. Titel des Fotos: "Neue Geschäftsführerin bei Rostock'scher
Bauernstiftung".
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