• 14.12.2012, 13:30:55
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Cornelia Vospernik zur Leiterin des neuen Büros Nordosteuropa bestellt

Wien (OTS) - ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz hat Mag.
Cornelia Vospernik zur Leiterin des neu gegründeten Büros
Nordosteuropa bestellt. Vospernik wird die Berichterstattung aus der
Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, Polen und den
baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen verantworten. Das
Büro Nordosteuropa ist nach Peking und Istanbul bereits die dritte
Erweiterung des Korrespondentennetzes unter der Geschäftsführung von
Dr. Alexander Wrabetz. Nach dem Ausbau umfasst das
Korrespondentennetz 17 Büros und 27 Journalistinnen und Journalisten.
Cornelia Vospernik wird die genannten Länder von Wien aus betreuen
und wird die ORF-Stützpunkte in Prag und Warschau leiten.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Das Korrespondentennetz
ist eine wesentliche Säule der Informationskompetenz des ORF in allen
Medien und wird nun weiter ausgebaut. Mit dem neuen Büro tragen wir
auch der zunehmenden Bedeutung der betreuten Staaten im Rahmen der EU
Rechnung und unterstreichen die traditionelle Stärke des ORF in der
Mittel- und Osteuropa-Berichterstattung. Cornelia Vospernik hat ab
2007 das neue ORF-Büro in Peking praktisch aus dem Nichts aufgebaut
und in ihrer Zeit als Fernost-Korrespondentin gezeigt, dass sie zu
der Spitze der Topjournalisten des ORF gehört. Sie hat die
Berichterstattung aus Asien nachhaltig geprägt. Unser Publikum
honorierte diese neue, lebendige, mutige und authentische
Reportertätigkeit von Cornelia Vospernik mit sehr viel Zuspruch. Es
freut mich, mit Cornelia Vospernik abermals eine engagierte Frau und
journalistischen Vollprofi mit der Leitung der Berichterstattung aus
unseren nordöstlichen Nachbar- und EU-Ländern betrauen zu können."

Mag. Cornelia Vospernik: "Ich freue mich auf diese neue
Herausforderung und bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen.
Der nordosteuropäische Raum ist eine spannende und vielfältige
Region, die in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. Es wird in
dieser Funktion darum gehen, sie dem ORF-Publikum durch profunde
öffentlich-rechtliche Information journalistisch näherzubringen!"

Cornelia Vospernik, 1969 in Villach geboren, wuchs zweisprachig
(Deutsch/Slowenisch) auf und besuchte das Bundesgymnasium für
Slowenen in Klagenfurt. Bereits mit 15 Jahren begann Vospernik ihre
ORF-Karriere in der slowenischen Abteilung des ORF-Landesstudios
Kärnten. Nach ihrer Matura an der internationalen Schule in Duino bei
Triest begann Vospernik in Graz ein Dolmetschstudium für Slowenisch
und Italienisch, das sie 1994 mit dem Magister abschloss. Während der
gesamten Studienzeit arbeitete sie immer wieder für den ORF. Als
Redakteurin des Aktuellen Dienstes im ORF-Landesstudios Kärnten
wechselte Vospernik 1996 in die Redaktion der "Zeit im Bild" nach
Wien. Seit 1999 moderierte sie auch die Spät-"ZiB". Ihren Beruf als
Dolmetscherin hat Cornelia Vospernik nie aus den Augen verloren und
nebenbei als Dolmetscherin, Übersetzerin und Lehrbeauftragte an der
Universität Graz gearbeitet. Ab Jänner 2000 war Cornelia Vospernik
als Auslandskorrespondentin in London, wo sie zwei Jahre das
Korrespondentenbüro leitete. Danach war sie Redakteurin der
ORF-Hauptabteilung Information und zeitweise als Moderatorin von
"ZiB"-Sendungen bzw. des "Weltjournals" zu sehen. Von 2007 bis Ende
2010 leitete sie höchst erfolgreich das ORF-Büro in Peking. Nach
ihrer Rückkehr nach Wien war sie für die Information von ORF eins
verantwortlich.

Die ORF-Korrespondenten im Überblick - von Buenos Aires bis Zürich

Mit der Neugründung des Büros Nordosteuropa sind für den ORF nun 27
Korrespondentinnen und Korrespondenten in insgesamt 17 Büros weltweit
tätig: Christian Wehrschütz (Belgrad), Peter Fritz, Johannes
Marlovits und Maria Seifert (Berlin), Raimund Löw, Cornelia Primosch
und Ernst Kernmayer (Brüssel), Ernst Gelegs (Budapest), Esther-Marie
Merz (Buenos Aires), Christian Schüller (Istanbul), Karim El-Gawhary
(Kairo), Bettina Madlener (London), Josef Manola (Madrid), Carola
Schneider und Markus Müller-Schinwald (Moskau), Cornelia Vospernik
(Nordosteuropa), Eva Twaroch, Hans Woller und Kristina Stiller
(Paris), Jörg Winter (Peking), Mathilde Schwabeneder und Barbara
Ladinser (Rom), Ben Segenreich (Tel Aviv), Hanno Settele, Wolfgang
Geier und Tim Cupal (Washington) sowie Raphaela Stefandl (Zürich).

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