• 11.12.2012, 10:00:09
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Österreichische Arbeitgeber reagieren verhalten bei Neueinstellungen

Manpower Beschäftigungsausblick für das 1. Quartal 2013

Utl.: Manpower Beschäftigungsausblick für das 1. Quartal 2013 =

Wien (OTS) - Der Manpower Beschäftigungsausblick, der heute
veröffentlicht wird, zeigt, dass österreichische Personalisten
kommendes Quartal eher vorsichtig reagieren. Eine Wende am heimischen
Arbeitsmarkt zeichnet sich ab. Von den 756 Personalchefs gaben 8
Prozent an ihren Mitarbeiterstamm zu erhöhen, 9 Prozent haben vor
ihren Personalstand zu reduzieren und 81 Prozent haben vor keine
Änderungen vorzunehmen. Das ergibt einen Netto-Beschäftigungsausblick
von -1%.

"Die Unsicherheit der globalen Märkte hat sich trotz der leichten
Kehrtwende noch nicht in allen Wirtschaftssektoren in Österreich
durchgesetzt. Wenn man sich die Zahlen ansieht dann möchten immer
noch 8% der heimischen Arbeitgeber den Mitarbeiterstamm erhöhen. In
Österreich ist nach wie vor die größte Herausforderung für
Arbeitgeber offene Stellen mit den richtig geschulten Talenten zu
besetzen. Gerade im höher qualifizierten Bereich wächst der der Druck
der Unternehmen, die passenden Mitarbeiter, mit den richtigen
Fähigkeiten zur richtigen Zeit zu finden", kommentiert Erich
Pichorner, Geschäftsführer ManpowerGroup Österreich. Dennoch zeigt
das leicht negative Ergebnis des Ausblicks, dass Unternehmen die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr ernst nehmen und doch eher
verhalten bei der Personalplanung agieren", so Erich Pichorner
weiter.

Sektor Energieversorgung weiter im Vormarsch
Personalisten aus drei der zehn Wirtschaftssektoren geben an ihren
Mitarbeiterstamm im kommenden Quartal aufzubauen. Die Jobchancen
stehen am besten im Sektor Energieversorgung +13%, dem Sektor
Öffentliche Hand & Soziales mit +8% und dem Finanz &
Dienstleistungssektor mit +6%. Der Sektor Energieversorgung boomt
vergleichsweise in Österreich weiter. Hier sind in den letzten Jahren
durch den Zweig der erneuerbaren Energien ganz neue Berufsbilder
entstanden, somit stehen hier die Jobchancen weiter sehr gut.
Sorgenkinder sind saisonal bedingt die Sektoren Bauwesen -18%, Land &
Forstwirtschaft und Bergbau & Rohstoffgewinnung mit je -15%. Auf sehr
niedrigem Einstellungsniveau ist auch der Sektor Sachgütererzeugung
mit -2%. Im Vergleich zum letzten Jahr bleibt dieser Sektor
allerdings konstant mit +/-0%.

Salzburger Personalchefs optimistisch, während die Werte von
Niederösterreich und Burgenland sinken

Im Bundesländerranking führt Salzburg +7%, gefolgt von Kärnten +3%
und der Bundeshauptstadt Wien +2%. Im Mittelfeld sind Oberösterreich,
Steiermark und Vorarlberg mit je -1%. Die hinteren Plätze belegen
Tirol mit -2%, sowie Burgenland und Niederösterreich je -8%. Im
Vergleich zum Vorquartal sinken die Jobaussichten in Niederösterreich
um -15% und im Burgenland um -11%. Im Vergleich zum Vorjahr Q1 2012
erholt sich der steirische Arbeitsmarkt um +12%, Salzburg +9% und
Kärnten um +8%.

Europäischer Ausblick
In Europa ist die Eurokrise spürbar und allgegenwärtig, auch der
Gesamtüberblick macht dies deutlich. In 14 der 24 Länder wird im
ersten Quartal des neuen Jahres 2013 weniger Personal eingestellt.
Der Ausblick sinkt in 19 Ländern im Vergleich zum letzten Quartal und
in 17 Ländern im Vergleich zum Vorjahr. Die stärksten Werte werden
weiter aus der Türkei und Israel gemeldet, die schwächsten aus
Griechenland, Italien und Spanien. In Deutschland gibt es weiter gute
Jobchancen mit einem Ergebnis von +5%. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt
der Netto-Wert in unserem Nachbarland aber um -1%. In Ungarn steht
der Nettoausblick bei -2%, sinkt um 2% zum letzten Quartal Q4 2012,
verbessert sich aber um +12% zum Vorjahr.

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