• 07.12.2012, 12:28:32
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Journalistengewerkschaft verurteilt Hetze in Gratiszeitung "Heute"

Derart inakzeptable Entgleisung erfordert Konsequenzen, Presserat muss einschreiten

Utl.: Derart inakzeptable Entgleisung erfordert Konsequenzen,
Presserat muss einschreiten =

Wien (OTS/ÖGB) - "Das ist eine Grenzüberschreitung, nach der man
nicht kommentarlos zur Tagesordnung übergehen kann", bewertet der
Vorsitzende der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp, Franz C.
Bauer, einen Bericht in der heutigen Ausgabe der Gratiszeitung
"Heute". Ein des Mordes verdächtigter Kärntner wird wie folgt
charakterisiert: "Der Kraftfahrer (43) gehört zur Sorte Mann, die zum
Glück eher hinterm Halbmond lebt. In Ländern, wo das Gesäß beim Beten
höher ist als der Kopf."

Dieses Zitat sprenge jeden Rahmen seriöser Berichterstattung und wäre
auch in einem Kommentar, in dem JournalistInnen ihre persönlich
Meinung wiedergeben dürfen, völlig inakzeptabel, so Franz C. Bauer:
"Das ist nichts anderes als Hetze der allerübelsten Sorte, die ich
als Vorsitzender der Journalistengewerkschaft aufs schärfste
verurteile." Die bereits erfolgte Entschuldigung des Chefredakteurs
sei das mindeste, was er von den Verantwortlichen für eine derartige
Entgleisung erwarte, so Bauer abschließend: "Ich fordere ernsthafte
Konsequenzen und werde selbstverständlich meine Kolleginnen und
Kollegen im Presserat bitten, sich damit zu befassen"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB

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