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"Armut"-Schwerpunkt: Dieser "Am Schauplatz" ist "Nicht gut genug"

Eine Reportage von Ed Moschitz, "Mama Illegal" im Europaparlament

Wien (OTS) - Mit seinem im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens geförderten Kino-Film "Mama Illegal" (nach Ablauf der Kinosperre im ORF-Fernsehen zu sehen) feiert Ed Moschitz internationale Erfolge. Nach zahlreichen Auszeichnungen auf internationalen Filmfestivals sind nun auch EU-Politiker auf die Lebensumstände in Moldawien, dem ärmsten Land Europas, aufmerksam geworden. Die Abgeordneten bitten Filmemacher Ed Moschitz und die beiden Protagonistinnen aus dem Film "Mama Illegal", Aurica und Raia, am 4. Dezember 2012 zur Filmvorführung und zum anschließenden Gespräch ins Europaparlament. Eine weitere Filmvorführung steht am internationalen Tag der NGOs, am 6. Dezember im Goethe Institut in Brüssel auf dem Programm.

Und auch für seine jüngste "Am Schauplatz"-Reportage, zu sehen am Freitag, dem 30. November 2012, um 21.20 Uhr in ORF 2, hat sich Ed Moschitz unter dem Titel "Nicht gut genug" mit Ausprägungen der Armut (alle Infos zum ORF-Schwerpunkt "Armut - Mutig gegen Armut" unter presse.ORF.at) beschäftigt. Wenn frisches Obst und Gemüse auf den Mist gekippt wird, dann angeblich nur, weil die Konsumenten das so wünschen. Denn ist eine Frucht zu dick, dünn, oder gar unförmig, kommt sie nie ins Geschäft. Dass so Tausende Tonnen hygienisch einwandfreie Ware jährlich im Müll landen, wird in der Warenproduktion oft verschwiegen. Weil es aber kein gutes Bild macht, wenn man in der Öffentlichkeit als Verschwender von Lebensmitteln dasteht, zeigen sich Lebensmittelkonzerne gerne mit Sozialeinrichtungen. Man spendet Überschüsse und spricht darüber. "Am Schauplatz" zeigt, dass es in Wahrheit nur ein verschwindend geringer Anteil der Lebensmittelproduktion zu den Armen schafft. Der Löwenanteil landet nach wie vor im Müll.

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