- 24.11.2012, 09:38:28
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FPÖ-Gartelgruber: Gewalt an Frauen muss weiter entschieden bekämpft werden
Strafverschärfungen bei Sexualdelikten sind zu begrüßen
Utl.: Strafverschärfungen bei Sexualdelikten sind zu begrüßen=
Wien (OTS) - "Trotz aller Verbesserungen ist Gewalt an Frauen noch
immer ein ernsthaftes Problem in Österreich. Wie sich gerade in
jüngster Zeit erwiesen hat, besteht vor allem im Bereich des
Opferschutzes weiterhin großer Handlungsbedarf", stellt die
freiheitliche Frauensprecherin NR Abgeordnete Carmen Gartelgruber
anlässlich des bevorstehenden Tages gegen Gewalt an Frauen und der
damit beginnenden 16 Tage gegen Gewalt an Frauen fest.
Übergriffe und sexuelle Gewalt gegen Frauen müsse in Österreich
streng geahndet werden. "Ich begrüße das von Ministerin Karl in
Planung befindliche Paket zur Verschärfung der Strafrahmen bei
Sexualstraftaten ausdrücklich. All das sind keine Kavaliersdelikte
und müsse entsprechend bestraft werden", so Gartelgruber.
Gleichzeitig sei es unerträglich, wenn verurteilte Vergewaltiger in
den Vorzug einer Fußfessel kämen. Derartige Erleichterungen für
Sexualstraftäter müssten in Zukunft verhindert werden. Überhaupt
seien Hafterleichterungen und vorzeitige Entlassungen bei
Sexualstraftätern genau zu überprüfen und deren Gewährung zu
erschweren.
"Neben der Bestrafung der Täter muss unser Hauptaugenmerk auf der
Opferhilfe liegen. Neben intensiver Betreuung ist auch der Schutz der
Opfer vor ihren Peinigern wichtig", meint Gartelgruber. Es müsse den
Opfern wie Hohn erscheinen, wenn der Täter mit einer Fußfessel
davonkomme und sie sich so nicht einmal kurzzeitig vor ihm sicher
fühlen könnten. Dies sei jedoch nur die Spitze des Eisberges, wie ein
Blick in den Bereich der Organisierten Kriminalität zeige. Opfer von
Menschenhandel und Zwangsprostitution würde oft in berechtigter Angst
leben. Besonders schlimm seien sexuelle Übergriffe gegenüber
Minderjährigen. "Die Täter dürfen in solchen Fällen nicht mit Pardon
rechnen, sondern müssen mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft
werden", so Gartelgruber abschließend.
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