- 23.11.2012, 16:10:32
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Erfolgsgeschichte bei den Gesundheitseinrichtungen der SVB
Wien (OTS) - Zur zweiten Generalversammlung des heurigen Jahres der
Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), die am Donnerstag den
22. November in der Hauptstelle in Wien stattfand, konnten die im
September neu gewählte Obfrau, Vizepräsidentin Theresia Meier, und
Generaldirektor Mag. Franz Ledermüller zahlreiche Ehrengäste und
viele Versichertenvertreterinnen und Versichertenvertreter aus ganz
Österreich begrüßen.
Im Vordergrund dieser Sitzung stand die Beschlussfassung des
Jahresberichtes 2011 mit einem Gesamtvolumen von 3 Milliarden Euro,
wobei wiederum von einer positiven Gebarung des bundesweiten
Versicherungsträgers berichtet werden konnte. Generaldirektor
Ledermüller erläuterte vor allem die Entwicklungen in der
Krankenversicherung, in der ein Bilanzgewinn von knapp 26 Millionen
Euro ausgewiesen werden konnte. Erfreulich dabei, dass im
Heilmittelbereich eine geringe Steigerung zu Buche steht. Durch den
Wegfall des Bundeszuschusses in der Unfallversicherung steht in
dieser Sparte aber ein dickes Minus von 25 Millionen Euro. In der
Pensionsversicherung wurden 2011 von der SVB 2,1 Milliarden Euro
aufgewendet, an Pflegegelder über 200 Millionen Euro ausgezahlt.
Ledermüller dazu:"Bedingt durch die Strukturentwicklung in der
Landwirtschaft haben wir nun auch bereits in der Krankenversicherung
einen Überhang an Pensionisten gegenüber Aktiven. Dennoch können wir
positiv in die Zukunft blicken und die Finanzierung der bäuerlichen
Sozialversicherung auch in den nächsten Jahren durch Rücklagen als
gesichert ansehen". Als "Erfolgsgeschichte" bezeichnete
Generaldirektor Ledermüller in seinem Bericht an die
Generalversammlung die in den letzten Jahren durchgeführte
Teilprivatisierung der "Eigenen Einrichtungen" und sagte:"Es wurden
in unsere Rehabilitationseinrichtungen 37,5 Millionen Euro
investiert, damit die Unterkunftskomponente der Häuser auf ein hohes
Niveau gebracht und die medizinischen Standards nochmals erhöht".
In ihrer ersten Generalversammlung als neu gewählte Obfrau betonte
Theresia Meier, dass die SVB weiterhin der Träger mit besonderer Nähe
zu ihren Versicherten sei und meinte weiters:"Vorsorge und Beratung
ist die menschlichste Form der Hilfe für unsere Bäuerinnen und
Bauern". Abschließend bedankte sich Meier für den ihr
entgegengebrachten Vertrauensvorschuss, versprach den erfolgreich
eingeschlagenen Weg der bäuerlichen Sozialversicherung weiter zu
verfolgen und zum Wohle der Bauernschaft mit aller Kraft
mitzugestalten.
Seitens des Hauptverbandes überbrachte der stellvertretende
Generaldirektor DI Volker Schörghofer die Grußworte und erläuterte in
seinem Referat die kürzlich vom Parlament beschlossene "Elektronische
Gesundheitsakte", kurz ELGA genannt:"ELGA ist ein Informationssystem,
das allen Gesundheitsdienstanbietern, Bürgerinnen und Bürgern den
orts- und zeitunabhängigen Zugang zu den Gesundheitsdaten ermöglicht,
wobei der Zugriff nur durch Stecken der e-card möglich ist."
Im Anschluss an diese Generalversammlung fand in einem Festakt
eine Würdigung der 24-jährigen Obmannschaft von ÖKR Karl Donabauer
statt, wozu sich hochrangige Vertreter der österreichischen Agrar-
und Sozialpolitik einfanden. An der Spitze die Bundesminister DI Niki
Berlakovich und Alois Stöger diplômé.
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