- 12.11.2012, 12:45:49
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ÖAAB fordert rasche Umsetzung des neuen Fördermodells für Familien
Mikl-Leitner: Familien brauchen mehr Rückenwind!
Utl.: Mikl-Leitner: Familien brauchen mehr Rückenwind!=
Wien (OTS) - "Familienminister Reinhold Mitterlehner hat heute ein
neues Familien-Fördermodell vorgelegt. Dieses bringt sowohl mehr
Leistung und Transparenz, als auch eine Vereinfachung bei der
Familienbeihilfe. Wir sind für eine rasche Umsetzung dieses neuen
Modells, denn es sorgt für finanzielle Verbesserungen bei Familien.
Wir begrüßen, dass es bei diesem Modell keine Verlierer gibt und vor
allem Jung-Familien und Mehrkind-Familien deutlich mehr Geld erwarten
dürfen. Gleichzeitig bekräftigen wir in diesem Zusammenhang unsere
Forderungen nach einem Steuerfreibetrag von 7.000 Euro pro Kind und
einer jährlichen Indexanpassung der Familienbeihilfe. Entscheidend
ist hier die Finanzierbarkeit, die nicht auf Pump geschehen darf.
Denn neue Schulden sind nicht im Interesse der zukünftigen
Generationen", betont Johanna Mikl-Leitner, Bundesobfrau des ÖAAB,
anlässlich der heutigen Präsentation des neuen Fördermodells für
Familien.
"Es muss unser aller Herzensanliegen sein, durch intelligente
Familienpolitik das 'Ja' zu Kindern zu erleichtern. Wir wollen
Familien mit Kindern vor der Armutsfalle bewahren und die Wünsche und
Bedürfnisse der Kinder berücksichtigen. Hier ist vor allem mehr
Elternzeit wichtig. Die Politik muss Lösungen finden, die den
Familien mehr Einkommen und den Kindern mehr Zeit mit den Eltern
ermöglichen", so Mikl-Leitner.
ÖAAB für mehr Flexibilität bei Väterkarenz
"Wir begrüßen, dass Frauenministerin Heinisch-Hosek den Männern Mut
zur Väterkarenz machen möchte. Jedoch braucht es neben aufmunternder
Worte und einer Informationskampagne auch echte Verbesserungen beim
Kinderbetreuungsgeld", so die ÖAAB-Bundesobfrau. Der ÖAAB schlägt im
Sinne der Väterbeteiligung vor, dass Mutter und Vater unmittelbar
nach der Geburt bis zu drei Monate lang das Kinderbetreuungsgeld
parallel beziehen können. Es sollen Kinderbetreuungsgeld-Monate, die
sowieso zustehen, vorgezogen werden können. "Das würde die
Flexibilität und Alltagstauglichkeit der Väterkarenz tatsächlich
verbessern und ist im Interesse der Kinder und Familien", betont
Mikl-Leitner abschließend.
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