- 09.11.2012, 12:14:35
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Kinderfreunde zu Kinderrechte-Monitoring: Es geschehen doch noch Wunder
Die Österreichischen Kinderfreunde begrüßen die Entscheidung zu Geldmitteln für Kinderrechte-Monitoring
Utl.: Die Österreichischen Kinderfreunde begrüßen die Entscheidung
zu Geldmitteln für Kinderrechte-Monitoring=
Wien (OTS) - "Es scheint, als wäre Familienminister Mitterlehner
endlich aus dem vorgezogenen Winterschlaf erwacht und hätte
begriffen, dass Kinderrechte ein zentrales Thema sind", erklärt
Jürgen Wutzlhofer, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen
Kinderfreunde. Die angekündigten Geldmittel in der Höhe von 70.000
Euro für Monitoring der im Verfassungsrang befindlichen Kinderrechte
seien jedoch gerade mal ein Tropfen auf den heißen Stein: "Wenn man
sich ansieht, was in diesem Bereich alles zu tun ist, ist diese Summe
zwar ein Anfang, aber nur ein kleiner Teil dessen, was benötigt
wird", so Wutzlhofer.
Die Kinderfreunde seien im Bereich der Kinderrechte immer
VorreiterInnen gewesen und haben schon zu Beschluss des
Bundesverfassungsgesetzes Kinderrechte eine "Kinderrechte-Million"
von der Bundesregierung gefordert. "Das ist jetzt fast zwei Jahre
her, dazwischen wurde das Thema immer wieder auf die lange Bank
geschoben. Es ist der Verdienst von uns Kinderfreunden und anderen
engagierten Organisationen, dass jetzt endlich Bewegung in das Thema
kommt", freut sich Wutzlhofer.
Das Verfassungsgesetz sei zwar erfreulich, die Kinderfreunde
hätten jedoch immer betont, dass der Prozess mit dem Beschluss des
Gesetzes nicht abgeschlossen sei sondern eigentlich erst beginne.
"Jetzt, mit zwei Jahren Verzögerung tut sich endlich etwas und wir
freuen uns, dass jetzt auch der zuständige Minister zumindest
teilweise die Wichtigkeit des Themas entdeckt hat. Nun müssen
sinnvolle Taten folgen", so Wutzlhofer abschließend.
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