• 09.11.2012, 11:19:54
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FPÖ-Karlsböck: "Gesundheitsreform" ist Spar- und Ideologiepaket

Stögers Kampf gegen Ärzte muss beendet werden

Utl.: Stögers Kampf gegen Ärzte muss beendet werden=

Wien (OTS) - Das von Gesundheitsminister Stöger als
"Gesundheitsreform" verkaufte Paket an Grauslichkeiten sei eher ein
Kaputtspar- und Ideologiepaket, denn eine echte Reform, sagte der
freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. "Wenn Stöger
11 Milliarden einsparen will, dann wird er das auf dem Rücken der
Patienten machen, denn ohne Leistungskürzungen ist dieses Ziel nicht
erreichbar", so Karlsböck.

Dies erkläre auch wieso Stöger derart heftig gegen die Ärzte vorgehe.
"Die Ärzte sind die Anwälte der Patienten, denn sie sind verpflichtet
ihren Patienten die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen",
betonte Karlsböck, der in der sogenannte "Reform" des roten Ministers
dessen ideologische Abneigung gegen alle Freiberufler wiederfinden
kann. "Die Ärzteschaft ist bei dieser Reform der Kürzungen und
Einsparungen beim Patienten völlig außen vor gelassen worden",
äußerte Karlsböck Verständnis für den anhaltenden Protest der
Ärztekammern.

Es sei abgesehen von den geplanten Leistungskürzungen und Deckelungen
auch der absolut falsche Weg bei der medizinischen Versorgung sparen
zu wollen, betonte Karlsböck. "Die Gesundheitsausgaben werden in den
kommenden Jahren deutlich steigen, da die Bevölkerung deutlich älter
wird", erinnerte Karlsböck. Es sei daher notwendig die
Versorgungseinrichtungen auszubauen - wie etwa mit echten Ärzte-GmbHs
- und den niedergelassen Bereich als billigere Alternative zu
stärken. Stöger praktiziere das genaue Gegenteil indem er aus
ideologischen Gründen die Staatsmedizin favorisiere, was sich etwa im
Ausbau der defizitären kasseneigenen Ambulatorien äußere. "Das wird
zusätzliche Kosten bei geringerer Effizienz bringen. Besser wäre es
diese Ambulatorien zu schließen und die Kassen zusammen zu legen",
betonte Karlsböck, der im Interesse der Patienten darauf hofft, dass
sich das Problem Stöger nach der nächsten Wahl erledigt haben wird.

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