- 26.10.2012, 09:00:33
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Mitterlehner: Innovationsmillion für sieben Leuchtturmprojekte im Tourismus vergeben
Wirtschafts- und Tourismusminister: Bund-Länder-Innovationsmillion fördert neue Ideen und stärkt Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus
Utl.: Wirtschafts- und Tourismusminister:
Bund-Länder-Innovationsmillion fördert neue Ideen und stärkt
Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus=
Wien (OTS/BMWFJ) - Die von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte
Innovationsmillion wurde jetzt zum zweiten Mal an Leuchtturm-Projekte
der Tourismuswirtschaft vergeben: Nach einem mehrstufigen
Auswahlprozess hat eine Expertenjury aus den 13 Finalisten sieben
Projekte aus den Ländern Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich,
Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg ausgewählt. "Unsere
Innovationsmillion verhilft neuen Ideen zum Durchbruch und fördert
den Unternehmergeist im Land. Damit stärken wir die
Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Tourismus, der auch in
schwierigen Zeiten Wachstum und Arbeitsplätze in Österreich sichert",
sagt Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner.
"Die prämierten Leuchtturmprojekte sollen als Vorbild und Wegmarke
dienen und so ein positives Umfeld für weitere Innovationen schaffen.
Genau das brauchen wir, um im globalen Wettbewerb der Destinationen
auch in Zukunft erfolgreich zu sein", so Mitterlehner. Bei den
Projekten handelt es sich mehrheitlich um Kooperationen von
Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit Unternehmen und
Organisationen aus anderen Branchen. "Eine engere Vernetzung und
bessere Abstimmung mit anderen Branchen ist auch ein zentrales Ziel
unserer Tourismusstrategie ", betont Mitterlehner.
Prämiert wurden Vorhaben, die die Konzeption, Entwicklung und
Umsetzung kreativer und buchungsrelevanter innovativer Angebote durch
überbetriebliche Kooperationen entlang der gesamten touristischen
Wertschöpfungskette beinhaltet.
Die ausgewählten Leuchtturmprojekte im Überblick
Mit der Destinationsstrategie "Seven Ways to my Nature" bereitet der
Verein der Partnerbetriebe der Kärntner Nationalparks die
Erlebnisvielfalt der Region Hohe Tauern mit sieben ausgewählten
Naturerlebnisreisen auf. Zusätzlich werden die Naturerlebnisreisen
mit ebenso innovativer wie regional verankerter Alpe-Adria-Kulinarik
und -Kultur kombiniert und stärken die regionale Wertschöpfungskette.
Mit dem Projekt "Charming Baden" schafft die ARGE Charming Baden ein
buchbares Komplettpaket für den russischsprachigen Gast und bietet
damit ein attraktives Angebot für einen immer wichtiger werdenden
Herkunftsmarkt.
Die ARGE Kongressinitiative Oberösterreich nutzt den Wirtschafts- und
Industriestandort Oberösterreich, um mit einer vernetzten
Produktentwicklung den Kongresstourismus des Bundeslandes weiter zu
steigern.
Mit dem Projekt "Lifetime Hotels" schließen sich acht
mittelständische Hotels, die ARGE Umdenkhotels, aus dem Pinzgau in
Salzburg zusammen. In Zusammenarbeit mit der Paracelsus Medizinischen
Privatuniversität Salzburg wird das Konzept der
"cardiorespiratorischen Fitness" in den teilnehmenden Betrieben
umgesetzt. Die Gesundheit und Lebensqualität der Urlauber wird
nachhaltig verbessert.
Die ARGE Kompetenzregion Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen,
Steiermark, trägt mit der Entwicklung, Einführung und Vermarktung
touristischer Angebote im Bereich Prävention & seelischer Gesundheit
dazu bei, die bestehende Kompetenz der Region weiter zu etablieren.
Die ARGE Tirolbooking.com verfolgt mit dem Projekt "Tirolbooking" das
Ziel, die Buchungsplattform mittels Channel-Management zu optimieren,
sodass der Gast umfassende Zusatzleistungen vor Urlaubsantritt mit
buchen kann.
In Zusammenarbeit mit INATURA, dem naturwissenschaftlichen
Kompetenzzentrum Vorarlbergs wird mit dem Projekt "Natursprünge -
interaktive Vermittlung des alpinen Lebensraums im Brandnertal" der
erste interaktive Themenpark in der Alpinregion Bludenz geschaffen.
Informationen zur alpinen Region werden unterhaltsam und interaktiv
vermittelt.
Ein Gruppenfoto mit den Vertretern der ausgezeichneten Projekte
finden Sie auf der Homepage des BMWFJ unter www.bmwfj.gv.at.
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