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OTS0152   11. Okt. 2012, 11:42

Haubner: Märchen von AK, ÖGB & Co. haben nichts mit der Realität zu tun

Vermögen wird bereits mehrfach besteuert - Unternehmerin Gorgosilits: Erbschafts- und Schenkungssteuer würde für Betrieb das Aus bedeuten


"Die Märchen von Arbeiterkammer, Gewerkschaftsbund und Co. haben nichts mit der Realität zu tun", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR, Peter Haubner, im Rahmen der heutigen Pressekonferenz, gemeinsam mit der Unternehmerin Mag. Kathrin Gorgosilits und dem Unternehmer Konrad Steindl, Abg.z.NR, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk. "So ist es schlicht und einfach falsch, dass Unternehmer schlechte Beitragszahler sind, dass es in Österreich zu wenig Umverteilung gibt, oder dass eine Arbeitszeitverkürzung zu mehr Beschäftigung führen würde. Beliebt ist auch das Märchen, dass Vermögenssteuern zu mehr Gerechtigkeit führen oder dass Erbschafts- und Schenkungssteuern den Mittelstand nicht treffen würden", zählt Haubner die verschiedenen AK/ÖGB-Mythen auf, die in Form einer neuen Wirtschaftsbund-Broschüre durch Zahlen und Fakten entkräftet werden. ****

"Vermögenssteuern bestrafen jeden einzelnen, der sich sein Leben lang etwas hart erarbeitet und angespart hat. Denn AK, ÖGB und Co. sagen nie dazu, dass eine Vermögenssteuer alle Personen treffen würde, die Eigentum - in welcher Form auch immer - besitzen. Als Substanzsteuer belastet sie jeden, der etwa ein Sparbuch, ein Eigenheim, ein Auto, Schmuck oder eine Lebensversicherung hat - insbesondere aber natürlich die Unternehmer", mahnt Haubner.

Um ein ebenso wirtschafts- und unternehmerfeindliches Gruselmärchen handelt es sich bei dem Mythos, dass Erbschafts- und Schenkungssteuern den Mittelstand nicht treffen würden. "Dieses Märchen würde für zahlreiche heimische Betriebe ein böses Erwachen bedeuten", betont Haubner. Denn die Besteuerung trifft das gesamte Betriebsvermögen - also Gebäude, Lagerbestände, Maschinen, etc. - das in den Unternehmen gebunden ist. Betriebsübernahmen wären damit massiv gefährdet. Eine Tatsache, von der auch Mag. Kathrin Gorgosilits betroffen wäre. Die Unternehmerin und ihr Vater sind im Bereich High-Tech-Beschichtungen tätig. "Wir haben derzeit alles in die Zukunft des Betriebs investiert, sodass kaum liquide Mittel zur Verfügung stehen. Ich könnte mir die Erbschafts- oder Schenkungssteuer nicht leisten, ohne Schulden zu machen. Im schlimmsten Fall müsste ich den Betrieb schließen, wodurch meine 14 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren würden. Ich weiß nicht, was daran gerecht sein soll und verstehe Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund nicht", so Gorgosilits.

Abschließend betont Haubner: "Hände weg von neuen Steuern! Angesichts der astronomisch hohen Steuer- und Abgabenquote in Österreich von 44 Prozent und im Hinblick auf die schwache Konjunkturprognose wäre es fatal, die heimischen Betriebe und den Wirtschaftsstandort durch neue Belastungen zu schwächen", so Haubner, der appelliert: "Ich würde mir wünschen, dass Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund einmal die gleiche Innovationskraft aufbringen würden, wenn es um die Umsetzung von Reformen geht, wie bei der Erfindung neuer Steuern."

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OTS0152 2012-10-11 11:42 111142 Okt 12 NWB0002 0454



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