- 10.10.2012, 09:51:14
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Bayr: Wie groß ist die Angst der Taliban vor gebildeten Frauen?
Frauenaktivistin von Taliban angeschossen
Utl.: Frauenaktivistin von Taliban angeschossen=
Wien (OTS/SK) - "Ich frage mich, wie groß die Angst der Taliban vor
gebildeten Frauen ist, wenn sie eine 14-Jährige erschießen wollen,
die sich im Swat-Tal für die Bildung von Mädchen einsetzt", ist Petra
Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, von der
Brutalität der Taliban erschüttert. Mittlerweile ist die 14-Jährige
nach einer Operation außer Lebensgefahr. ****
Das 14-jährige Mädchen Malala Yousafzai wurde am Dienstag am Heimweg
von der Schule von Taliban angegriffen, sie schossen ihr in den Kopf.
Malala Yousafzai wurde Ziel der Attacke, weil sie die Taliban offen
kritisiert hat und sich für Bildung von Frauen und Mädchen einsetzt.
Als die Taliban im Jahr 2007 die Macht im pakistanischen Swat-Tal
übernommen haben, schlossen sie in der Folge alle Schulen für
Mädchen. 2009 wurden sie vom pakistanischen Militär zumindest
teilweise entmachtet. "Es ist unglaublich, wie frauenfeindlich die
Taliban sind und es ist mindestens genauso unglaublich, wie mutig
Malala Yousafzai sich für die Bildung von Mädchen und Frauen
einsetzt", betont Bayr.
"Malala ist international für ihren Einsatz für die Bildung von
Mädchen und Frauen bekannt und ich hoffe, dass sie nun massiv in
diesem unterstützt wird. Darüber hinaus rufe ich die pakistanischen
Behörden auf, die Täter vor Gericht zu stellen", appelliert Bayr und
begrüßt den medialen Aufschrei: "Die Medien vieler Länder, allen
voran die digitalen, haben das Thema aufgegriffen. Es ist wichtig,
die Taliban massiv zu kritisieren. So kann es nicht weiter gehen!"
(Schluss)
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