• 08.10.2012, 14:12:46
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WGKK-Obfrau Reischl begrüßt Einigung bei ELGA

Unnötige Doppeluntersuchungen werden weniger, Wechselwirkungen von Medikamenten verringert

Utl.: Unnötige Doppeluntersuchungen werden weniger, Wechselwirkungen
von Medikamenten verringert=

Wien (OTS) - "Ich bin sehr zufrieden, dass es bei der Elektronischen
Gesundheitsakte (ELGA) zu einer Einigung gekommen ist", begrüßt
Ingrid Reischl, Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) und
Vorsitzende der Trägerkonferenz den entsprechenden Gesetzesentwurf
von Gesundheitsminister Alois Stöger.

Ein Vorteil von ELGA ist, dass Patientinnen und Patienten durch
die Reduktion von Doppeluntersuchungen weniger belastet werden.
"Dadurch müssen die Versicherten weniger Zeit bei der Ärztin bzw. dem
Arzt verbringen und haben damit auch geringere Wegzeiten als bisher",
sagt die WGKK-Obfrau.

Außerdem werden unter dem Schlagwort e-Medikation auch die
verordneten Arzneimittel erfasst. "So können unerwünschte
Wechselwirkungen von Medikamenten in Zukunft hoffentlich öfters
vermieden werden", unterstreicht Reischl. Weiters gibt ELGA der
einzelnen Patientin bzw. dem einzelnen Patienten einen guten
Gesamtüberblick über ihre bzw. seine aktuellen Gesundheitsdaten. Zu
diesem Zweck können Patientinnen und Patienten durch ELGA in ihre
eigenen Krankenprotokolle einsehen. "Diese Möglichkeit unterstreicht
die hohe Bedeutung des Datenschutzes bei dem Projekt", betont
Reischl.

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