• 05.10.2012, 11:05:32
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Menschen mit Behinderungen ins Zentrum der Armutsbekämpfung stellen

LICHT FÜR DIE WELT freut sich über Entschließungsantrag, der die Rechte von Menschen mit Behinderung gewährleisten soll.

Utl.: LICHT FÜR DIE WELT freut sich über Entschließungsantrag, der
die Rechte von Menschen mit Behinderung gewährleisten soll.=

Wien (OTS) - "Ich freue mich sehr, dass die Abgeordneten im
Nationalrat ihre Aufmerksamkeit auf die Rechte von Menschen mit
Behinderungen richten und für eine Entwicklungszusammenarbeit
eintreten, die die ärmsten Menschen erreicht", reagiert Rupert
Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT, auf den Beschluss.
Er unterstreicht: "80 Prozent der Menschen mit Behinderungen auf der
Welt leben in Entwicklungsländern und sind überdurchschnittlich von
Armut und Ausgrenzung betroffen. Sie müssen im Zentrum aller
Entwicklungsinitiativen stehen!"

Die Abgeordneten Ulrike Königsberger-Ludwig, Franz-Joseph Huainigg,
Judith Schwentner, Gerhard Huber und Petra Bayr, haben den Antrag
eingebracht. Sie zeigen mit ihrer Initiative die Notwendigkeit, die
Behindertenrechtskonvention gezielt in der Entwicklungszusammenarbeit
und Humanitären Hilfe umzusetzen.

In der Umsetzung der Konvention, die besagt, dass Staaten ihre
Entwicklungszusammenarbeit inklusiv und barrierefrei gestalten
müssen, ist Österreich auch international gefordert:
Als Mitglied verschiedenster internationaler Gremien und Netzwerke -
in der EU, in UNO-Organisationen und den internationalen
Finanzinstitutionen - kann und muss Österreich für Schutz und
Anerkennung der Rechte von Menschen mit Behinderungen eintreten.

Ebenso wichtig ist es, den bewährten Dialog mit der Zivilgesellschaft
fortzuführen. Denn Organisationen wie Diakonie, Caritas und LICHT FÜR
DIE WELT haben bereits große Erfahrung in der inklusiven Planung und
Umsetzung von Hilfsprojekten. Die entsprechend der Konvention
verpflichtende Einbeziehung von Behindertenverbänden sei hier
ebenfalls hervorgehoben.

Rupert Roniger: "Wir sehen viele positive Zeichen - vom Nationalen
Aktionsplan zu Behinderung über die Beschäftigung mit Inklusion in
der Österreichischen Entwicklungsagentur ADA bis zu Österreichs
Eintreten für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in
internationalen Foren. Diese deuten auf eine Neuorientierung in der
Entwicklungszusammenarbeit hin. Aber es bleibt noch viel zu tun! Wir
erwarten, dass Österreich die Umsetzung der Konvention in der
Entwicklungszusammenarbeit ernsthaft vorantreibt, damit aus einzelnen
Hilfsprojekten ein wahrhaft inklusiver Ansatz entsteht."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | CBM

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