TAG DES RESPEKTS 2012

Der zweite "TAG DES RESPEKTS" steht unter dem Motto "Respekt zwischen den Generationen": 46 Aktionen in ganz Österreich zeigen wie man zu diesem Thema selbst etwas bewegen kann.

Wien (OTS) - Am TAG DES RESPEKTS gibt die engagierte Zivilgesellschaft ein kräftiges Lebenszeichen. 2013 soll der TAG DES RESPEKTS auch in Deutschland stattfinden und in 20 Jahren weltweit verbreitet sein.

Der TAG DES RESPEKTS führt engagierte Menschen zusammen und gibt ihnen die Möglichkeit gemeinsame Aktionen zu planen und zu starten. Respekt als Grundhaltung ist in unserer globalisierten Welt von immer größerer Bedeutung, um die Herausforderungen gemeinsam meistern zu können. In Wien trifft sich die respektvolle Gesellschaft am 20. September ab 17:00 Uhr im Museumsquartier. Österreichweite Veranstaltungen findet man im Aktionskalender online unter http://tag.respekt.net/aktionen/. Der TAG DES RESPEKTS wird vom Verein Respekt.net organisiert. Mit dem Tag des Respekts, der Projektbörse www.respekt.net und der Transparenzplattform www.meineabgeordneten.at wird die Zivilgesellschaft gezielt gestärkt.

Der TAG DES RESPEKTS steht heuer im Zeichen des Generationen übergreifenden Dialogs und Austausches. Respekt.net hat mit dem Thema Generationen das Jahresmotto der EU aufgegriffen. Der TAG DES RESPEKTS wird damit bewusst in die europäische Politikagenda eingebunden.

"Respekt.net zeigt, dass es viele Themen gesamteuropäischer Bedeutung gibt, die uns als Bürgerinnen und Bürger jedes Landes betreffen und für die wir uns unabhängig vom Alter europaweit engagieren können", sagt Franz Fischler, Mitglied im Senior Advisory Board von Respekt.net.

Engagement verbindet - nicht nur in der virtuellen, auch in der realen Welt

Heute verlassen die Projekt-Initiatorinnen und -Initiatoren der Projektbörse www.respekt.net den virtuellen Raum und begeben sich in das Museumsquartier Wien. Dort zeigt ab 17:00 Uhr die engagierte Internet-Community was sie kann. "Auf unserer Projektmesse präsentieren diese beindruckenden Menschen über 50 Initiativen der Projektbörse www.respekt.net und motivieren zum Mitmachen. Der TAG DES RESPEKTS dient vor allem auch der Vernetzung engagierter Internetaktivisten in der wirklichen Welt", berichtet Michaela Skrein, die im Vorstand von Respekt.net für den TAG DES RESPEKTS verantwortlich ist.

Durch mehr Respekt Konflikte vermeiden

"Wenn Menschen erleben, dass ihnen Respekt und Anerkennung entgegengebracht wird, dann sinkt das Konfliktpotential - das gilt für alle Gesellschaften", schildert Wolfgang Petritsch, Mitglied im Senior Advisory Board, seine Erfahrungen. Er ist besonders froh, dass es mit dem von ihm initiierten Projekt "Einmal Guantanamo - immer Guantanamo" gelungen ist, zwei unschuldigen ehemaligen Guantanamo-Internierten in Sarajevo einen Neustart in eine selbstbestimmte Existenz zu ermöglichen. "Es berührt besonders, dass die Betreiber des über Respekt.net finanzierten Copyshops diesem den Namen RESPEKT gegeben haben", so Petritsch.

Respekt.net erleichtert Engagement

Für Heide Schmidt ist Respekt.net eine wichtige Ergänzung auf der politischen Landkarte Österreichs. Schmidt: "Ich bin begeistert, dass bereits 100 Projekte auf der Projektbörse finanziert wurden. Respekt.net unterstützt die Menschen dabei, ihre Themen voran zu bringen." Am TAG DES RESPEKTS gibt es jetzt auch die Gelegenheit die Initiatorinnen und Initiatoren der Projekte persönlich zu treffen. Für Schmidt ist diese Veranstaltung im MQ besonders wichtig, weil wie sie selbst zugibt: "Das Internet ist noch nicht meine vertraute Welt geworden. Ich brauche den persönlichen Dialog, er ist für mich unverzichtbar. Man will die Leute ja auch sehen und spüren, deren Projekte man unterstützt."

Demokratie entwickelt sich heute nur mehr durch Druck von Unten weiter

Respekt.net baut an einer Graswurzelbewegung neuen Typs an der sich alle Generationen beteiligen können. Gesellschaftlich und politisch Interessierte können ihre Anliegen einer wachsenden Community sowohl auf der Projektbörse www.respekt.net als auch am TAG DES RESPEKTS präsentieren. Auch das Demokratiebegehrten MeinOE nutzt diese Möglichkeit. Johannes Voggenhuber, ein Aktivist der Zivilgesellschaft der ersten Stunde in Österreich, ermahnt die etablierte Politik: "Nehmen Sie die zivilgesellschaftliche Initiativen ernster. Vergessen Sie nicht, dass Sie es mit mündigen Wählerinnen und Wähler zu tun haben. Demokratie ist kein Almosen, sie ist unser aller Recht, egal ob jung oder jung geblieben."

Respektvoller Dialog ist die Wurzel für Neues

"Wir laden alle interessierten Menschen ein, sich über spannende Projekte und Initiativen im Museumsquartier Wien heute ab 17:00 Uhr zu informieren. Wir freuen uns über das Engagement und das große Interesse. Die Zahl der am TAG DES RESPEKTS präsentierten Projekte wächst und zeigt die Lebendigkeit der Zivilgesellschaft in diesem Land", sagt Michaela Skrein.

"Wir wollen den TAG DES RESPEKTS 2013 nach Deutschland tragen und hoffen in 20 Jahren auf eine weltweite Verbreitung. Am 20. September eines jeden Jahres soll sich die respektvolle Community auf der ganzen Welt treffen und austauschen - so das Ziel von Respekt.net", sagt Martin Winkler, Präsident von Respekt.net, abschließend.

Für den Überblick über die Projekte und Aktionen besuchen Sie bitte: http://tag.respekt.net/

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