• 12.08.2012, 14:35:13
  • /
  • OTS0038 OTW0038

Erdbeben Iran: 210 Menschen aus den Trümmern gerettet

Der Iranische Rote Halbmond ist mit Suchhunden im Einsatz

Wien/Tabriz (OTS/Rotes Kreuz) - Der Iranische Rote Halbmond ist
nach dem schweren Erdbeben nahe der Stadt Tabriz seit gestern im
Dauereinsatz. Die Behörden gehen von mindestens 250 Toten und mehr
als 2.000 Verletzen aus. Insgesamt sind rund hundert Dörfer von dem
Erdbeben betroffen. Sechs davon sind komplett zerstört.
Der Iranische Rote Halbmond - die Partnerorganisation des
Österreichischen Roten Kreuzes - ist mit 800 Helferinnen und Helfern
im Einsatz. 210 Menschen konnten aus den Trümmern gerettet werden.

"Wie bei jedem Erdbeben geht es in den ersten 48 Stunden darum,
verschüttete Menschen zu bergen und Verletzte medizinisch zu
versorgen. Der Iranische Rote Halbmond hat zahlreiche Suchhunde im
Einsatz", sagt Max Santner, Leiter der Internationalen Hilfe beim
Österreichischen Roten Kreuz. "Parallel zu diesen Rettungsmaßnahmen
hat der Rote Halbmond 3.000 Zelte in einem Sportstadion errichtet.
Dort sind 16.000 Menschen untergebracht, deren Häuser durch das Beben
zerstört wurden."

Nach wie vor ist der Zugang in die betroffene Region aufgrund der
zerstörten Infrastruktur nur schwer möglich. Bislang hat es mehr als
50 Nachbeben gegeben.
Das Österreichische Rote Kreuz ist mit den Kollegen des Iranischen
Roten Halbmonds in Kontakt. "Wir haben sofort unsere Unterstützung
angeboten", sagt Santner. "Der Iranische Rote Halbmond ist gut
ausgerüstet. Derzeit liegt kein Hilfsansuchen vor."

Rückfragehinweis:

Mag. Thomas Marecek, 
   Österreichisches Rotes Kreuz, 
   Presse- und Medienservice, 
   Mobil: +43 664 823 48 02, 
   mailto:[email protected], 
   http://www.roteskreuz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ORK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel