• 11.08.2012, 09:38:47
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Mitterlehner: "Neue Partnerschaften mit der Jugend bilden"

Internationaler Tag der Jugend 2012: Mitterlehner will qualifizierte Berufsausbildung weiter verbessern und junge Menschen stärker einbinden - Neue Jugendstrategie kommt

Wien (OTS/BMWFJ) - Der von den Vereinten Nationen ausgerufene
Internationale Tag der Jugend am morgigen 12. August steht heuer
unter dem Motto "Building a Better World: Partnering with Youth" -
ein Prinzip, das auch von Wirtschafts- und Jugendminister Reinhold
Mitterlehner aufgegriffen und unterstützt wird. "Wir sind auf einem
guten Weg, wollen aber die Startchancen und Perspektiven von
Jugendlichen in Österreich weiter verbessern. Neben einer
qualifzierten Berufsausbildung braucht es dafür auch eine stärkere
Einbindung junger Menschen", sagt Mitterlehner. "Wir wollen daher
künftig in allen Bereichen neue Partnerschaften und Netzwerke mit der
Jugend bilden", verweist Mitterlehner auf den Entwicklungsprozess zur
neuen österreichischen Jugendstrategie. Deren erste Phase wird
Mitterlehner bereits am 21. August bei den Alpbacher Perspektiven
präsentieren.

Berufsausbildung weiter stärken

Bei der Jugendbeschäftigung liegt Österreich dank guter
Rahmenbedingungen und einer positiven Wirtschaftsentwicklung im
EU-Spitzenfeld. "Viele andere Länder beneiden uns um unser bewährtes
System der dualen Berufsausbildung, was aber kein Anlass für
tatenlose Selbstzufriedenheit sein darf. Angesichs des
demographischen Wandels müssen wir laufend an Verbesserungen
arbeiten, um vor allem die Lehre noch attraktiver zu machen und so
den Fachkräftenachwuchs zu sichern", betont Mitterlehner. Daher wurde
heuer zusätzlich zu den bestehenden Maßnahmen eine Förder- und
Qualifikations-Initiative gestartet, die zum Beispiel ein
Coaching-Programm für Lehrlinge und Lehrbetriebe enthält. "Die
Lehrlings-Coaches helfen künftig bei Problemen, die während der
Ausbildung auftreten, und vermitteln zwischen Betrieb, Eltern,
Berufsschule und Lehrling", erläutert Mitterlehner.

Jugendbeteiligung gezielt fördern

Bei der Beteiligung von Jugendlichen an gesellschaftlichen Prozessen
hat Österreich mit der Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre einen
wichtigen Schritt gesetzt, der von der wichtigen Arbeit der
Bundes-Jugendvertretung sowie zahlreichen weiteren Initiativen in
allen Bundesländern ergänzt wird. Einen wesentlichen Beitrag dazu
leisten die vom BMWFJ unterstützten Jugendprojekte. So nehmen Jahr
für Jahr mehr als 1,3 Millionen Jugendliche an den Projekten der
geförderten Jugendarbeit teil. Aktuell liegen die Förderschwerpunkte
auf den drei wichtigen Bereichen Berufsorientierung und Partizipation
sowie Gewaltprävention und Integration.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecher des Bundesministers
   Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 711 00-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
   mailto:[email protected]
   www.bmwfj.gv.at

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