• 30.07.2012, 14:36:03
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ÖGB-Foglar: Rechtsanspruch auf Bildungskarenz notwendig

Höheres Weiterbildungsgeld für niedrig Qualifizierte

Wien (OTS/ÖGB) - Die Bildungskarenz ist eine wichtige Maßnahme, um
ArbeitnehmerInnen Lebenslanges Lernen (LLL) zu ermöglichen. Die
aktuellen Reformvorschläge von ÖAAB sowie von Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner sieht ÖGB-Präsident Erich Foglar als durchaus
diskussionswürdig, verweist aber auf die Forderungen des ÖGB für die
Verbesserung der Bildungskarenz:

"Damit auch Menschen mit geringer Qualifikation und niedrigerem
Einkommen in Bildungskarenz gehen können, muss das Weiterbildungsgeld
erhöht werden", sagt Foglar. Derzeit entspricht die Höhe des
Weiterbildungsgelds dem fiktiven Arbeitslosengeld. "Viele Menschen,
die sich gerne weiterbilden würden, können es sich schlicht nicht
leisten, auf einen wesentlichen Teil ihres Einkommens zu verzichten",
so Foglar.

Zudem fordert Foglar, dass ArbeitnehmerInnen nach einer bestimmten
Beschäftigungszeit einen Rechtsanspruch auf Bildungskarenz erhalten:
"Sonst ist wieder nur vom Arbeitgeber abhängig, wer sich weiterbilden
darf und wer nicht."

Konkret fordert Foglar höheres Weiterbildungsgeld zumindest für
gering qualifizierte und ältere ArbeitnehmerInnen sowie die Förderung
der Ausbildungskosten während der Bildungskarenz für Personen mit
geringer Qualifikation. Notwendig ist außerdem ein Kündigungsschutz
während der Bildungskarenz.(fk/ch)

Rückfragehinweis:
ÖGB-Kommunikation
Nani Kauer
(01)53 444-39 261
www.oegb.at

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