• 09.07.2012, 13:39:46
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Wirtschaftsbericht 2012 (2) - Bures: Positive Effekte der Wachstumspolitik seit 2008 werden sichtbar

Künftiger Schwerpunkt u.a. auf Markteinführung für neue Technologien aus Österreich

Wien (OTS/SK) - Dass Österreich bei Wachstum und Beschäftigung
besser dastehe als die meisten übrigen EU-Länder führt
Infrastrukturministerin Doris Bures v.a. auch auf die aktive
Wachstumspolitik der Regierung seit 2008 durch Konjunktur- und
Wachstumspakete zurück, wie sie Montag bei der Präsentation des
Wirtschaftsberichtes 2012 betonte. Bei der gemeinsamen Präsentation
mit ihren Ministerkollegen Rudolf Hundstorfer, Maria Fekter und
Reinhold Mitterlehner sprach sich Bures dafür aus, dass die
Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation verlässlich
und Finanzierungszusagen der öffentlichen Hand langfristig sein
müssen, um erfolgreiche Ergebnisse zu zeigen.
Investitions-Schwerpunkte für Forschung und Entwicklung setzt die
Regierung in den Bereichen Mobilität, Energie, IKT und
Produktionstechnologien. Künftig müsse es noch stärker darum gehen,
die Markteinführung innovativer Technologien zu fördern. ****

Der Wirtschaftsbericht zeige, dass in Österreich die Verknüpfung
zwischen sinnvollem Sparen und intelligenten Investitionen gelungen
ist, so die Ministerin. Trotz Konsolidierung habe die Regierung
Konjunkturpakete geschnürt und in Infrastruktur, angewandte
Forschung, Bildung und Beschäftigung investiert. Durch
arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und diese Wachstumspakete "konnte
sich Österreich von der Negativspirale in Europa absetzen".

Dass kluge Investitionen kurz- und langfristige Effekte haben,
illustrierte die Ministerin am Beispiel von Investitionen in die
ökologische Infrastruktur: "Es ist allemal besser, in Ökologie statt
in Arbeitslosigkeit zu investieren; es ist allemal besser, jetzt in
die ökologische Infrastruktur zu investieren, als dass später unsere
Kinder und Enkelkinder keine Luft zum Atmen haben."

Für Bures sind die Investitions-Schwerpunkte auf Mobilität, Energie,
IKT und Produktionstechnologien richtig und auch für die nächsten
Jahre gültig. Ein Problem sei allerdings, dass Österreich zwar sehr
erfolgreich sei, junge Unternehmer und auch die Leitindustrie bei der
Entwicklung neuer Ideen zu fördern - und 90 Prozent davon werden auch
technisch umgesetzt - es aber schwierig werde, wenn es um die
Markteinführung geht. Deshalb setzt man auf eine neue Förderschiene,
die junge Unternehmer unterstützt, einen Prototyp zur Marktreife zu
bringen; u.a. auch durch die Bereitstellung von Risikokapital,
informierte Bures. Die Ministerin wird dieses neue Angebot noch vor
dem Herbst präsentieren. (Schluss) ah

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Tel.: 01/53427-275
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