• 09.07.2012, 13:30:03
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WKÖ-Hochhauser zu Wirtschaftsbericht: Top-Position Österreichs durch Reformen absichern

Österreich im EU-Vergleich sehr gut aufgestellt - Wachstum durch Reformen ist jetzt Priorität und Voraussetzung für stabile Staatsfinanzen, Beschäftigung und Wohlstand

Wien (OTS/PWK480) - "Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise steht
Österreich im europäischen Vergleich sehr gut da: Die
Arbeitslosenrate ist so niedrig wie sonst nirgends in der EU, unser
Wirtschaftswachstum war in jedem einzelnen der vergangenen zehn Jahre
höher als das der EU bzw. der Eurozone und bei der Wirtschaftskraft
pro Kopf der Bevölkerung liegen wir jetzt sogar auf dem dritten
Stockerlplatz. Nun gilt es, diese rot-weiß-rote Erfolgsstory
dauerhaft abzusichern", betont Wirtschaftskammer-Generalsekretärin
Anna Maria Hochhauser zum Wirtschaftsbericht 2012, der heute unter
der Federführung von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
gemeinsam mit Finanzministerin Maria Fekter, Verkehrsministerin Doris
Bures und Sozialminister Rudolf Hundstorfer präsentiert wurde.

In Österreich sei es gelungen, "eine gute Balance zwischen der
nötigen Budgetkonsolidierung und wachstumsfördernden Impulsen" zu
finden. Bei den Exporten zähle Österreich sogar zu den ganz wenigen
Ländern in Europa, die das im Sog der Weltwirtschaftskrise 2008/2009
verlorene Terrain bereits innerhalb von zwei Jahren wieder wettmachen
konnten. Vor diesem Hintergrund wird Österreich heuer einen Zuwachs
der Wirtschaftsleistung erreichen, während der Eurozone insgesamt
eine Rezession droht.

"Diese im EU-Vergleich hervorstechende Performance verdanken wir
dem umsichtigen und vorausschauenden Wirken unserer Betriebe, die
zudem von der Regierung in einer nicht einfachen Situation durch
gezielte Maßnahmen unterstützt wurden - sei es durch die
Internationalisierungsoffensive, die Förderungen für die thermische
Sanierung oder steuerliche Erleichterungen etwa für KMU", so
Hochhauser: "Bei aller Kritik, die auch seitens der Wirtschaft dann
und wann angebracht wird, gilt es, hierfür Respekt zu zollen."

Nun sei es notwendig, den Reform- und Erneuerungskurs
weiterzugehen, zumal es Anzeichen für eine neuerliche wirtschaftliche
Eintrübung gibt. " In der Eurozone herrscht nach wie vor große
Unsicherheit, die globale Wirtschaft schwächt sich ab und unter den
österreichischen Unternehmen ist nach dem guten Jahr 2011 eine
zunehmende Investitionszurückhaltung bemerkbar", stellt Hochhauser
fest. "Gezielte Impulse für Wachstum und Beschäftigung sind
notwendig. Zudem muss der Reformkurs konsequent fortgesetzt, ja sogar
beschleunigt werden."

Wichtige Wachstumsimpulse könnten nach Ansicht der
Wirtschaftskammer durch die Einführung einer reformierten
Investitionsprämie, den Ausbau der thermischen Sanierung und
Erleichterungen bei Betriebsgründungen gesetzt werden. Auch an
Reformen in der öffentlichen Verwaltung, bei der Erhöhung des
faktischen Pensionsantrittsalters und im Gesundheitssystem, wo die
kürzlich erfolgte Grundsatzeinigung "Anlass zu großen Hoffnungen
gibt", führe kein Weg vorbei.

Hochhauser abschließend: "Das gemeinsame Ziel von Wirtschaft und
Regierung muss sein, dass Österreich mit einer gezielten Wachstums-
und Reformpolitik auch in Zukunft unter den Top-Ländern der EU
rangiert. Wachstum und Reformen sind die Voraussetzung für stabile
Staatsfinanzen, für eine gute Beschäftigungslage und für dauerhaften
Wohlstand. Der richtige Mix aus guten Maßnahmen macht den Erfolg
aus." (SR)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Presse
Mag. Rupert Haberson
Tel.: (+43) 0590 900-4362, F:(+43) 0590 900-263
mailto:[email protected]
http://wko.at/Presse

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