• 06.07.2012, 11:56:29
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Mitterlehner: Erschließung neuer Wachstumsmärkte ist richtige Strategie gegen Schuldenkrise im Euro-Raum

Exportdynamik lässt nach, Diversifizierungs-Strategie zu neuen Wachstumsmärkten bewährt sich als Wachstumstreiber - Exporte in außereuropäische Länder sind überdurchschnittlich gestiegen

Wien (OTS/BMWFJ) - "Die heute veröffentlichten Exportzahlen der
Statistik Austria zeigen, wie wichtig die Erschließung neuer Märkte
außerhalb Europas ist. Durch die Internationalisierungsoffensive
können wir die enormen Marktpotenziale in weniger verschuldeten und
vor allem wachstumsstärkeren Ländern besser nützen", betont
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Mit einem Plus von 6,7
Prozent auf ein Volumen von 12,5 Milliarden Euro sind die Exporte in
Drittstaaten in den ersten vier Monaten 2012 überdurchschnittlich
gestiegen, der Anstieg der Exporte in die EU-Länder lag nur bei 0,5
Prozent. "Indem wir die starke Abhängigkeit von Europa schrittweise
reduzieren, verteilt sich unser Risiko besser, wenn es in einzelnen
Regionen zu Wachstumseinbrüchen kommt", so Mitterlehner zur
notwendigen Diversifizierung. Beispielsweise sind die Exporte nach
Brasilien heuer bisher um 27,1 Prozent gestiegen, nach Japan um 16,4
Prozent und in die USA um 12,9 Prozent.

Nach dem Rekordjahr 2011 sind die heimischen Exportunternehmen heuer
mit einem turbulenten internationalen Umfeld konfrontiert. Trotzdem
gab es in den ersten vier Monaten 2012 ein Ausfuhr-Plus von insgesamt
2,4 Prozent. "Österreichs Exportwirtschaft zeigt sich bisher sehr
robust, obwohl die Wachstumsdynamik nachlässt und die Folgen der
Schuldenkrise im Euro-Raum für die Realwirtschaft sichtbar werden",
so Mitterlehner. "Die Exporte sind in diesem Konjunkturklima kein
Selbstläufer mehr. Jetzt geht es daher darum, die
Wettbewerbsfähigkeit durch die Unterstützung von Innovationen zu
sichern und den Export von neuen Produkten und Dienstleistungen zu
forcieren", bekräftigt Mitterlehner.

Internationalisierungs-Offensive unterstützt Schritt ins
Ausland

Um die Exporte zu unterstützen, stellt das Wirtschaftsministerium der
Außenwirtschaft Austria 35 Millionen Euro für die Offensive "go
international" zur Verfügung und unterstützt damit insbesondere
kleine und mittlere Unternehmen, die neue Märkte erschließen wollen.
Gefördert werden Instrumente wie der Besuch wichtiger Branchentreffs,
die Teilnahme an Forschungskooperationen sowie die neuen
Exportschecks speziell für kleine und mittlere Unternehmen. "Wir
helfen damit den Unternehmen beim ersten Schritt in den Export, bei
der Eroberung von Fernmärkten und der Vermarktung ihrer
technologischen Innovationen", erläutert Mitterlehner. Je nach Region
und Technologie liegt der Wert der Schecks bei je 5.000 Euro
(Europa), 10.000 Euro (Fernmärkte) oder 15.000 Euro
(Technologieförderung).

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecher des Bundesministers:
   Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto:[email protected]
   www.bmwfj.gv.at
   
   Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
   [email protected]

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