• 27.06.2012, 13:29:47
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Karlheinz Töchterle: Ludwig Boltzmann Institute stehen für Grundlagenforschung auf höchstem Niveau

Wissenschafts- und Forschungsminister besucht Ludwig Boltzmann Institute für Krebsforschung sowie für Geschichte und Theorie der Biographie

Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle bei seinem Besuch im Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle hat heute das Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung
und das Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der
Biographie besucht. "Beide Institute stehen für Grundlagenforschung
auf höchstem Niveau. Sie zeigen das breite Disziplinenspektrum der
Ludwig Boltzmann Institute auf und schlagen erfolgreich die Brücke
zur Anwendung", zeigte sich der Minister nach dem Besuch beeindruckt.
Bei Führungen durch die Labors des Instituts für Krebsforschung
konnte sich der Minister über aktuelle Arbeiten auf dem Gebiet der
Krebsforschung informieren, im Institut für Geschichte und Theorie
der Biographie wurden ihm u.a. die neuen Programmlinien präsentiert.

"Wir freuen uns, dass wir Minister Töchterle zwei unserer Ludwig
Boltzmann Institute zeigen konnten. Beide Institute verdeutlichen
sehr schön die Aufgabe der LBG - nämlich Strukturen für
Grundlagenforschung zu schaffen, die Anknüpfungspunkte zur
anwendenden Forschung und dadurch einen Wissenstransfer und Erhalt
von Know-How ermöglichen", so Dr. Ferdinand Maier, Vizepräsident der
Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG). Mag. Marisa Radatz, stv.
Geschäftsführerin der LBG ergänzt: "So treibt das LBI für Geschichte
und Theorie der Biographie aktiv die Entwicklung neuer, innovativer
Formen der biographischen Praxis voran. Ein direktes Ergebnis dieser
Arbeit war 'Die Ernst Jandl Show', die im letzten Jahr im Wien Museum
zu sehen war. Im Bereich der Humanmedizin erforscht das LBI für
Krebsforschung Fragen der Krebsentstehung, wie zum Beispiel Brust-,
Lungen-, Prostatakrebs oder Leukämie. Das langfristige Forschungsziel
ist es herauszufinden, wie Krebs besser diagnostiziert und behandelt
werden kann."

Das LBI für Krebsforschung nahm seine Tätigkeit 2005 auf und entstand
als Ergebnis der ersten Ausschreibung der Ludwig Boltzmann
Gesellschaft zur Einrichtung neuer Institute. Ziel war es, gemeinsam
mit Partnerinstitutionen und Biotech-Firmen ein Netzwerk zu gründen,
das es ermöglicht, völlig neue Wege in der Erforschung der
Krebsentstehung zu beschreiten. Geleitet wird das Institut von
Univ.-Doz. Dr. Richard Moriggl. Partnerinstitutionen sind die
Medizinische Universität Wien, die Veterinärmedizinische Universtität
Wien, das Forschungsinstitut des St. Anna Kinderspitals,
TissueGnostics GmbH und das Forschungsinstitut für Molekulare
Pathologie. Das Institut hat in den vergangenen Jahren sehr wichtige
Pionierarbeiten auf dem Gebiet der translationalen
Krebsgrundlagenforschung geleistet und es mit seinen Partnern zur
Veröffentlichung in internationalen Fachzeitschriften gebracht.

Das Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der
Biographie wurde im April 2005 gegründet. Die zweite siebenjährige
Phase ist am 1. April 2012 angelaufen. Das Institut wird von
Univ.-Prof. Mag. Dr. Wilhelm Hemecker geleitet, setzt sich aus einem
internationalen Team von 14 Forscher/innen zusammen und erarbeitet
eine Methodenkritik neuzeitlicher Biographik sowie eine Theorie der
Gattung Biographie auf Basis gesellschafts- und
literaturwissenschaftlicher, philosophischer und gendertheoretischer
Erkenntnisse. Die durchgreifende Interdependenz zwischen
experimenteller Praxis (bei Print- und Online-Biographien),
Performanz (Ausstellungen) und kritischer Theoriebildung ist ein
Spezifikum des Instituts und verleiht ihm in diesem Bereich ein
Alleinstellungsmerkmal. Zu den Forschungsschwerpunkten bzw. neuen
Programmlinien zählen u.a. das Biographische Handbuch 'Junges Wien',
Mira Lobe und Virtuelle Biographik. Partnerinstitutionen sind die
Österreichische Nationalbibliothek, die Universität Wien, die
Wienbibliothek im Rathaus und Bixa TechnoConsulting.

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine außeruniversitäre
Forschungsorganisation und betreibt Forschungsinstitute (Ludwig
Boltzmann Institute) in den Bereichen der Humanmedizin/Life Sciences
sowie der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Sie initiiert
gemeinsam mit akademischen und anwendenden Partnern innovative
Forschungsthemen und ist spezialisiert auf translationale Forschung
-die Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Derzeit
betreibt die LBG 20 Institute und fünf Cluster mit rund 380
Mitarbeiter/innen.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger 
   Tel.: +43 1 531 20-9014 
   mailto: [email protected] 
   www.bmwf.gv.at 
    
   Ludwig Boltzmann Gesellschaft
   Pressesprecherin: Mag. Larissa Gruber
   Tel.: +43 1 513 27 50-28
   mailto: [email protected]
   www.lbg.ac.at

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