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OTS0239   26. Juni 2012, 17:36

Krone-Postler Jeannee verteidigt rechte Diktatoren und Massenmörder

Laut Jeannee gibt es heute keine Nazis und Bolschewiken mehr


Der Journalist Michael Jeannee hat dem "Bolschewikenblatt Falter", wie er die Wochenzeitung in seiner Krone-Kolumne "Post von Jeannee" nennt, ein ausführliches Interview gegeben.

Er sagt darin, dass es heute weder Nazis noch Bolschewiken gebe und dass die Bezeichnung Bolschewikenblatt "in Wirklichkeit Werbung" für den Falter sei.

Jeannee verteidigt im Interview rechte Diktatoren und Massenmörder wie den Chilenen Augusto Pinochet und den Argentinier Jorge Rafael Videla; sie hätten die chaotische Lage in ihren Ländern, so, wie Militärs das eben machen würden, wieder in den Griff bekommen. Das sei ihnen anzurechnen. Der Krone-Kolumnist rechtfertigt des weiteren seine umstrittenen Satz, "wer alt genug zum Einbrechen ist, ist auch alt genug zum Sterben". Heute würde er schreiben, "wer einbricht, muss auch damit rechnen, zu sterben".

Außerdem vergleicht Jeannee den Mörder Udo Proksch mit Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und macht für seinen Rauswurf aus der ORF-Show "Die große Chance" ein Revanchefoul der "ORF-Entwicklungshelferin Dodo Roscic" verantwortlich.

Das vollständige Interview gibt es im Falter 26/12.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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