- 26.06.2012, 10:32:01
- /
- OTS0068 OTW0068
EU-Agrarreform: Soziales Standbein für Agrarbetriebe
ÖVP-Agrarsprecherin Köstinger stellt soziales Pilotprojekt im EU-Parlament vor
Brüssel, 26. Juni 2012 (OTS) "'Green Care' ist eine innovative
Chance für landwirtschaftliche Betriebe und das soziale
Zukunftsmodell für ländliche Regionen", freut sich Elisabeth
Köstinger, Agrarsprecherin der ÖVP im EU-Parlament über die heutige
Präsentation des Pilotprojekts "Green Care" der Wiener
Landwirtschaftskammer. "Neben der bereits existierenden Sparte der
Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten sowie dem
Tourismus am Bauernhof, kommt nun ein soziales Standbein hinzu.
Etwa durch Kinderbetreuung, Altenpflege, tier- oder gartengestützte
Therapie sind unsere Bäuerinnen und Bauern nicht nur Produzenten
von Qualitätslebensmitteln, sondern die neuen sozialen
Leistungsträger im ländlichen Raum", erklärt Köstinger, die
gemeinsam mit dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer Wien, dem
Nationalratsabgeordneten Franz Windisch und "Green Care"-
Projektleiterin, Nicole Prop, das Projekt im Europäischen Parlament
vorstellt. ****
"Green Care" umfasst verschiedene Initiativen und Aktivitäten,
die mit Hilfe von Natur, Tieren oder Pflanzen verschiedenen
Zielgruppen wie Senioren oder physisch und psychisch Kranken
helfen. Dadurch erweitert sich die landwirtschaftliche
Produktpalette von Bäuerinnen und Bauern um eine soziale Komponente
und sichert somit die Existenz von Agrarbetrieben durch ein
zusätzliches Standbein ab. "Die landwirtschaftlichen Betriebe
können sich wettbewerbsfähiger machen und gleichzeitig einen
wesentlichen Bestandteil zu Bildung und Gesundheit und zur
Entlastung der Gesundheitssysteme beitragen", so Köstinger.
"Ich werde mich dafür einsetzen, dass die sozialen Projekte der
Landwirtschaft ein fixer Bestandteil der ländlichen Entwicklung der
EU-Agrarpolitik wird. Die 'Green-Care'-Projekte sind ein soziales
Vorzeigemodell und können maßgeblich zur Entwicklung des ländlichen
Raums beitragen. Dies sollte von der EU durch entsprechende Mittel
gefördert werden", so Köstinger, die Chefverhandlerin der
Europäischen Volkspartei für die Reform der Programme zur
ländlichen Entwicklung ist.
Rückfragen:
Elisabeth Köstinger, MEP, Tel.: +32-2-284-5211
[email protected]
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784
[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVP






