- 14.06.2012, 12:03:37
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Lichtenecker: Urbefragung der SVA-Versicherten ist kein Freifahrtschein für Verantwortliche
Grüne fordern rasche Verbesserungen für Ein-Personen- Unternehmen und einen jährlichen EPU-Bericht
Wien (OTS) - "Wir fordern die Sozialversicherung der gewerblichen
Wirtschaft und die Regierung auf, rasch Lösungsvorschläge vorzulegen,
um die schwierige Situation vieler Ein-Personen-UnternehmerInnen
(EPU) und KleinstunternehmerInnen zu verbessern", betont Ruperta
Lichtenecker, Wirtschafssprecherin der Grünen.
"Die Versicherten einmal selbst zu Wort kommen zu lassen und direkt
abzufragen wo der Schuh tatsächlich drückt, mag zwar eine gute Idee
sein. Die Urbefragung der SVA-Versicherten darf aber nicht dazu
führen, dass die Lösung der Probleme auf die lange Bank geschoben
werden", so Lichtenecker.
Denn Fakt ist, dass sich immer mehr EPU und KleinstunternehmerInnen
im sozialen Netz ihrer Kranken- und Pensionsversicherung verfangen
und dadurch in eine existenzbedrohende Abwärtsspirale aus Schulden,
Ratenzahlungen und schlimmstenfalls Exekutionen gedrängt werden.
"Es ist höchste Zeit, neben raschen Lösungsvorschlägen und
Verbesserungen für EPU und KleinstunternehmerInnen regelmäßig
Informationen über deren wirtschaftliche und soziale Situation, ihrer
Unternehmensprofile, Finanzierungsstrukturen etc. einzuholen und
jährlich einen entsprechenden Bericht zu erstellen. Denn erst auf
Basis dieser Informationen können entsprechend effiziente
unterstützende Maßnahmen für die UnternehmerInnen entwickelt werden."
Gleichzeitig erinnert Lichtenecker daran, dass sie im Zuge eines
parlamentarischen Antrags bereits im Oktober 2011 die Erstellung
eines jährlichen EPU-Berichts gefordert hat, den die
Regierungsparteien vertagt haben. "Denn trotz der Wichtigkeit und
zunehmenden Bedeutung dieses Unternehmenssegments gibt es in
Österreich kaum Studien und aktuelle Zahlen."
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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