- 14.06.2012, 10:44:48
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Mitterlehner: Zehn Millionen Euro für neue Forschungsinitiative für mehr Energie- und Ressourceneffizienz
Mit innovativen Technologien wird der effizientere Einsatz von Energie unterstützt und der CO2-Ausstoß verringert - Zehn Millionen Euro für neue Leuchtturmprojekte abrufbar
Wien (OTS/BMWFJ) - Das Wirtschaftsministerium hat vor kurzem eine
mit zehn Millionen Euro dotierte Energieforschungsinitiative
gestartet und ruft Forschungsinstitute und Unternehmen zu zahlreichen
Einreichungen auf. "Wie schon in der Energiestrategie Österreich
festgelegt, wollen wir den effizienteren Einsatz von Energie
forcieren und den CO2-Ausstoß verringern. Indem wir den Weg von
innovativen Prototypen in Richtung Marktreife unterstützen, sichern
wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie und kommen den
Energie- und Klimazielen der EU wieder einen Schritt näher", betont
Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner. Hauptziel der
neuen Initiative ist die Realisierung von Prototypen und
Demonstrationsanlagen für einen möglichen großtechnischen
industriellen Einsatz. In einem ersten Schritt sollen mit den
vorhandenen Fördermitteln bis zu sechs Leuchtturmprojekte realisiert
werden.
Im Rahmen der bei der FFG angesiedelten Energieforschungsinitiative
können Projekte zur Verringerung des CO2-Ausstoßes und zur
umweltfreundlichen Verwertung des nicht vermeidbaren Kohlendioxids
gefördert werden. Ein mögliches Beispiel dafür ist die CO2-freie
Herstellung von Wasserstoff - einem Energieträger, auf dem viele
Zukunftshoffnungen ruhen. Derzeit werden 93 Prozent der
Wasserstoffproduktion weltweit mit Energie aus fossilen
Energieträgern erzeugt. Künftig soll dafür der "überschüssige" Strom
aus der stark variierenden Wind- und Solarenergie verwertet werden.
Der so erzeugte "grüne" Wasserstoff kann dann direkt als
Energieträger - zum Beispiel in Elektroautos zur mobilen
Stromerzeugung in Brennstoffzellenbatterien - verwertet oder Erdgas
beigemischt werden.
Ein weiterer möglicher Forschungsschwerpunkt ist die Umwandlung von
Kohlendioxid aus der Produktion in Energieträger und industriell
verwertbare Substanzen. So kann beispielsweise Wasserstoff gemeinsam
mit CO2 in Methan umgewandelt werden. Das derart erzeugte Methan
könnte über die bestehenden Gasleitungen bis zum Endverbraucher
gebracht werden. Ebenfalls gefördert werden können Projekte zur
Mineralisierung von Kohlendioxid - zum Beispiel in feste Baustoffe
oder zur Gewinnung flüssiger Treibstoffe aus CO2 auf Basis
alternativer Energien.
Einreichungen sind bis zum 21. September 2012 bei der FFG als "one
stop shop" möglich. Um die Realisierung von Leuchtturmprojekten zu
ermöglichen, werden nicht nur die Forschungsarbeiten unterstützt,
sondern erstmals auch die dazu gehörige investive Umsetzungsphase
über Mittel der Austria Wirtschaftsservice (aws). Teil der
Energieforschungsinitiative ist auch das Programm "Research Studios
Austria (RSA)", dessen Energieschwerpunkt fortgesetzt wird.
Förderungen sind zudem im Rahmen der FFG-Basisprogramme möglich.
Weitere Details zur Energieforschungsinitiative sowie die
Ausschreibungsunterlagen sind auf der Webseite
http://www.ffg.at/efi/initiative verfügbar.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Pressesprecher des Bundesministers: Mag. Waltraud Kaserer Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34 mailto:[email protected] www.bmwfj.gv.at Mag. Volker Hollenstein Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58 [email protected]
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