• 06.06.2012, 09:10:05
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Jungbauern fordern klare Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel

Minister Stöger muss Verantwortung wahrnehmen

Wien (OTS) - "Die österreichische Landwirtschaft ist der Garant
für gesunde und qualitativ hochwertige Lebensmittel mit klar
nachvollziehbarer Herkunft. Heimische Produkte stehen für höchste
Qualität, Regionalität und Frische. Unsere Bäuerinnen und Bauern
bekennen sich zu ihren wertvollen heimischen Produkten sowie zu einer
lückenlos kontrollierten Erzeugung. Ganz zu Recht bringen die
Konsumentinnen und Konsumenten der österreichischen Herstellungsweise
besonderes Vertrauen entgegen", erklärte heute Stefan Kast,
Bundesobmann der Österreichischen Jungbauernschaft - Bauernbund
Jugend.

Ein verlässlicher Wegweiser zu heimischer Qualität ist das
AMA-Gütesiegel, das für Herkunftsgarantie, ein strenges
Kontrollsystem und für geprüfte Qualitätskriterien steht. Eine klare
Herkunftsangabe, die jegliche Verwechslungsmöglichkeiten ausschließt,
ist unabdingbar. Nur eine unverwechselbare Kennzeichnung schafft
Sicherheit und Vertrauen. Ausländische Produkte dürfen nicht als
österreichische Ware ausgegeben werden. Der hierfür zuständige
SPÖ-Minister Alois Stöger wird aufgefordert, die heimische
Landwirtschaft nachhaltig zu sichern und somit den Wünschen der
österreichischen Konsumenten entgegenzukommen. Es ist seine Pflicht,
dafür zu sorgen, dass auf den Verpackungen eindeutig deklariert ist,
wo der Ursprung der Rohstoffe liegt", so Kast.

"Unpräzise und verwirrende Herkunftsangaben führen zur Irreführung
und Täuschung der Kunden und gefährden die bäuerliche Landwirtschaft
in Österreich. Der Ursprung der Lebensmittel muss klar erkennbar
sein. Wo Österreich draufsteht, muss Österreich drin sein", forderte
Kast.

"Die hohen Qualitätsstandards in Österreich, die weit über dem
europäischen Durchschnitt liegen, sind die Basis für beste Produkte
und garantieren den heimischen Konsumenten die Erzeugung ehrlicher
und unverfälschter Nahrungsmittel. Der Kauf inländischer Lebensmittel
sichert zudem Arbeitsplätze in der Region und trägt wesentlich zum
Klimaschutz durch kurze Transportwege bei", unterstrich der
Bundesobmann.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Dipl.-Ing. Christina Spangl,
Österreichische Jungbauernschaft - Bauernbund Jugend,
Brucknerstraße 6/3, A-1040 Wien,
Telefon: +43 1 505 81 73-23,
E-Mail: [email protected], www.jungbauern.at

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