- 03.06.2012, 09:16:28
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Landesgalerie für zeitgenössische Kunst in Krems eröffnet
LH Pröll: Lebendige, abwechslungsreiche und bunte Kulturszenerie
St. Pölten (OTS) - Am Samstagabend, 2. Juni, eröffnete
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll "Zeit Kunst Niederösterreich", die
neue Landesgalerie für zeitgenössische Kunst am Standort
Dominikanerkirche in Krems. Den Beginn macht eine Ausstellung von
Manfred Wakolbinger, deren Titel "Up From the Skies" lautet. Die
Schau ist bis 14. Oktober zu sehen und zeigt einen repräsentativen
Querschnitt des bildhauerischen und fotografischen Schaffens des
Künstlers.
"Künstler prägen Menschen und Natur", sagte der Landeshauptmann,
Initiator von "Zeit Kunst Niederösterreich", im Gespräch mit
Katharina Huemer, der Moderatorin der Veranstaltung. In
Niederösterreich sei es in den letzten Jahrzehnten gelungen, eine
ansehnliche Infrastruktur für Künstler zu schaffen und ein
künstlerfreundliches Klima zu erzeugen. "Das hat dazu geführt, dass
viele Künstler, die schon mit Weltruhm behaftet sind, wie Manfred
Wakolbinger, nach Niederösterreich gezogen sind", so Pröll.
Mittlerweile sei es ein wesentlicher Bestandteil des
niederösterreichischen Selbstbewusstseins geworden, eine lebendige,
abwechslungsreiche und bunte Kulturszenerie vorzufinden.
Viele heimische Künstler hätten einen hohen internationalen
Stellenwert, führte der Landeshauptmann weiter aus. Überdies sei die
gesamte Kulturarbeit der zeitgenössischen Künstler ein wesentlicher
wirtschaftlicher Faktor, erinnerte der Landeshauptmann an den
Kulturtourismus, der in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle spiele.
"Allein durch die Kulturarbeit in unserem Bundesland sind wir in der
Lage 12.000 Arbeitsplätze zu schaffen", erinnerte der
Landeshauptmann.
"Wir wollen in der heutigen Zeit großen Wert darauf legen, einen
Brückenschlag zu schaffen zwischen Moderne auf der einen Seite und
Tradition auf der anderen", meinte Pröll über die Landesgalerie für
zeitgenössische Kunst an den Standorten Shedhalle St. Pölten und
Dominikanerkirche Krems. Auf diese Art und Weise sei es auch auf
breiter Ebene gelungen, die zeitgenössischen Künstlerinnen und
Künstler in den Mittelpunkt zu stellen. "Die Künstler der Jetztzeit
spüren, sie sind in Niederösterreich gewollt", so der
Landeshauptmann. "Das Schöne ist, dass auf breitester Ebene auch die
Bevölkerung diese Kulturarbeit schätzt", verwies Pröll auf eine
aktuelle Studie. "Rund 90 Prozent der Landsleute sehen
Niederösterreich als Kulturland, und 90 Prozent sagen, ein Kürzen des
Kulturbudgets wäre ein falscher Schritt", so der Landeshauptmann.
"Dort, wo die Zeitgenossen eine Chance haben, dort haben auch
Geschichte, Vergangenheit und Zukunft eine Chance."
Dr. Walter Smerling, Direktor des MKM Museum Küppersmühle für
moderne Kunst, Duisburg, sagte: "Kreativität und Sensibilität sind
Dinge, die kann man nicht kaufen, die kann man nicht erlernen.
Manfred Wakolbinger gehört zu diesen Menschen, denen diese
Eigenschaften und Fähigkeiten in die Wiege gelegt wurden."
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
www.noe.gv.at/nlk
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