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"profil"-Interiew: AUA-Chef Albrecht schließt weitere Sparmaßnahmen nicht aus

Betriebsübergang auf Tyrolean ohne gültigen KV kein "dauerhafter Zustand"

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" nimmt AUA-Chef Jaan Albrecht zum ersten Mal ausführlich Stellung zum schwelenden Konflikt mit dem Bordpersonal. "Wir schreiben seit 2005 mit einer Ausnahme durchgehend Verluste in diesem Unternehmen. Was glauben Sie, wie lange der Eigentümer da zuschaut", so Albrecht. Den juristisch umstrittenen Betriebsübergang von AUA zu Tyrolean hält Albrecht für tragfähig: "Wir haben Gutachten von den anerkanntesten Juristen in diesem Land eingeholt. Daraus ergibt sich, dass der Übergang zu Tyrolean ein machbarer Weg ist." Dennoch sollen demnächst wieder Verhandlungen mit dem Betriebsrat geführt werden: "Wir sehen den Betriebsübergang auf die Tyrolean ohne einen gültigen Kollektivvertrag aber nicht als dauerhaften Zustand. Wir wollen einen neuen Kollektivvertrag, und den werden wir auch ausverhandeln", so Albrecht im "profil"-Interview. Ein neuerliches Sparpaket schließt Albrecht nicht dezidiert aus: "Wir müssen uns ständig auf neue Situationen einstellen. Es wäre nicht verantwortungsvoll, wenn wir uns jetzt zurücklehnen."

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