- 30.05.2012, 13:38:47
- /
- OTS0196 OTW0196
Bayr: Parlament muss bei IFI-Strategie eingebunden werden
Unterausschuss Entwicklungszusammenarbeit berät österreichische Entwicklungspolitik
Wien (OTS/(SK)) - Die Einbindung des Parlaments bei der in
Diskussion stehenden Neuausrichtung der österreichischen Strategie in
Internationalen Finanzinstitutionen (IFIs) forderte heute, Mittwoch,
die entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ, Petra Bayr. "Die
multilaterale Entwicklungszusammenarbeit ist ein wesentlicher
Bestandteil der österreichischen Bemühungen in diesem Bereich. Die
Internationalen Finanzinstitutionen wiederum spielen hier eine große
Rolle. Bei einer Neuausrichtung der IFI-Strategie sollte daher das
Parlament in den Diskussionsprozess eingebunden werden. Außerdem
benötigen wir eine umfassende Berichtslegung aller Internationalen
Finanzinstitutionen, um die Ergebnisse kontrollieren zu können", so
Bayr. Weiters begrüßte Bayr im EZA-Unterausschuss des Nationalrats
die Möglichkeit der Aussprache mit Staatssekretär Andreas Schieder,
der zu wesentlichen Fragen zu jenem Teil der
Entwicklungszusammenarbeit Stellung nahm, die im Finanzministerium
koordiniert wird. ****
Die entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ betonte darüber hinaus
die Bedeutung des Grundsatzes von "Inclusive Growth". "Soziale und
ökologische Kriterien müssen unbedingt einen wichtigen Stellenwert
haben, eine ausschließliche Wachstumsorientierung ist nicht Ziel
führend", erläuterte Bayr. Insgesamt begrüßte Bayr die
österreichische Beteiligung an Internationaler
Entwicklungszusammenarbeit. Internationale Finanzinstitutionen (IFIs)
sind dabei ein Überbegriff für Multilaterale Entwicklungsbanken, den
Internationalen Währungsfonds und andere Fonds zur
Entwicklungsfinanzierung. "Die internationalen
Entwicklungsinstitutionen sind Instrumente der Versorgung mit
langfristigem Kapital, wo dies der Kapitalmarkt nicht ausreichend
tut, sowie der Bereitstellung von Entwicklungs-Know-How. Durch den
österreichischen Beitrag zur Internationalen
Entwicklungszusammenarbeit werden wichtige Projekte wie Impf-,
Bildungs- und Gesundheitsprogramme unterstützt", so Bayr
abschließend. (Schluss) gd
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






