• 24.05.2012, 13:38:39
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TeilnehmerInnen von WIENWOCHE 2012 stehen fest

Wien (OTS) - Anfang des Jahres startete das neue Kulturprojekt
WIENWOCHE. Nun stehen nach einem mehrstufigen Verfahren die
TeilnehmerInnen fest: 25 AkteurInnen aus einem breiten
zivilgesellschaftlichen Spektrum werden das Programm von WIENWOCHE
2012 (21. September bis 7. Oktober 2012) in kollektiven Prozessen
gestalten.

WIENWOCHE 2012 will ihr Publikum mit Aktionen im Stadtraum nicht
bedienen, sondern herausfordern, überraschen und zum re/agieren
einladen. Viele intensive Diskussionen begleiteten bereits die
Auswahl der TeilnehmerInnen durch das Leitungsteam. Im Zentrum des
Auswahlverfahrens stand - in dieser Form erstmals in Wien - eine
öffentliche Beiratssitzung. Ziel war es, im Sinne eines
Best-Practice-Modells eine transparente und argumentativ begründete
Entscheidungsfindung vorzunehmen. Unter der Mitbeteiligung von
externen Expertinnen - der Künstlerinnen Amina Handke und Isa
Rosenberger sowie der Kulturarbeiterin und Aktivistin Rubia Salgado,
wurden aus den 215 Einreichungen 44 vorausgewählt. Auf die
Beiratssitzung folgten Gespräche des Leitungsteams mit diesen 44
EinreicherInnen und die Entscheidung für 25 AkteurInnen. Diese werden
in Arbeitsgruppen an den Schwerpunkten "agieren", "geschichte neu
schreiben", "raum umverteilen" sowie "involviert berichten" arbeiten.

Die TeilnehmerInnen von WIENWOCHE 2012 sind:

Schwerpunkt "agieren": BDFA - Bunte Demokratie für Alle, Netzwerk
KuKuMA, Prekär Café, Projektgruppe STATT WIEN, Sidy Mamadou Wane,
Simonida Jovanovic/Sandra Selimovic/Susita Fink, Verein EXIT

Schwerpunkt "geschichte neu schreiben": Arif Akkilic/Ljubomir
Bratic, Aylin Basaran, Karin Schneider/Tal Adler, kinoki, Plattform
Geschichtspolitik, Sasa Barbul, VBKÖ - Vereinigung bildender
Künstlerinnen Österreichs

Schwerpunkt "raum umverteilen": AgrarAttac, Andrea Seidling/Peter
A. Krobath, Bündnis platz.da!?, Büro trafo.K, Hansel Sato, Planet10,
Rosa Lila Villa, Thomas Schoiswohl

Schwerpunkt "involviert berichten": Discover TV, malmoe, Pawel
Kaminski/Gerhard Kettler

Unter den Beteiligten befinden sich sowohl Einzelpersonen als auch
Gruppen oder Initiativen, die sich mit vielfältigen Themenbereichen
wie Arbeitsverhältnissen, Prekariat und Selbstorganisierung
(beispielsweise BDFA - Bunte Demokratie für Alle, Prekär Café oder
Sidy Mamadou Wane), verdrängter Geschichte und selbstbestimmter
Geschichtsschreibung (beispielsweise Arif Akkilic/Ljubomir Bratic,
Plattform Geschichtspolitik oder Sasa Barbul), Eigentumsfragen,
Selbstermächtigung im öffentlichen Raum und solidarischer
Landwirtschaft (beispielsweise AgrarAttac, Bündnis platz.da!? oder
Planet10), Grenzregime und antirassistischem Handeln (beispielsweise
Aylin Basaran, Hansel Sato oder Verein EXIT) oder
queer-feministischem Empowerment und Geschichtsarbeit aus
feministischer Perspektive (beispielsweise Rosa Lila Villa, Simonida
Jovanovic/Sandra Selimovic/Susita Fink oder VBKÖ - Vereinigung
bildender Künstlerinnen Österreichs) beschäftigen.

Die hohe Anzahl der Einreichungen sowie deren enorme Bandbreite
und Qualität spricht eine klare Sprache: in Wien gibt es eine große
Notwendigkeit nach Förderung von kritischer und emanzipativer
Kulturarbeit. Es müssen über punktuelle Projekte wie WIENWOCHE hinaus
Strukturen gefördert werden, die nachhaltiges kulturelles und
politisches Handeln erst möglich machen. Nur unter Bedingungen, die
Kontinuität, Sichtbarkeit und Unabhängigkeit sichern, kann sich
kritische Wissens- und Kulturarbeit ausdehnen und für weitere
gesellschaftliche Kreise zugänglich werden.

Rückfragehinweis:
Leitungsteam WIENWOCHE
Petja Dimitrova, Can Gülcü, Radostina Patulova

mailto:[email protected]
Mobil: +43 6991 104 69 53

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