• 15.05.2012, 13:20:27
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ORF III mit Barbara Stöckls erstem "Science Talk"

Am 16. Mai im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Als Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion über
die Zukunft unseres Landes, bittet ORF III Kultur und Information ab
Mittwoch, dem 16. Mai 2012, in der neuen Gesprächsreihe "Science
Talk" herausragende Wissenschafter Österreichs zum persönlichen
Dialog. Barbara Stöckl begrüßt dabei als ersten Gast Sabine
Ladstätter, Österreichs Wissenschafterin des Jahres 2011.

Science Talk: "Sabine Ladstätter zu Gast bei Barbara Stöckl" (21.45
Uhr)

Die Zukunft Österreichs liegt in der Wissenschaft und Forschung. Der
mit der höchst renommierten Stern-Gerlach-Medaille ausgezeichnete
Quantenphysiker Rainer Blatt, Genetiker Josef Penninger,
Verhaltensbiologe und Wolfsforscher Kurt Kotrschal, Mikrobiologin
Renée Schroeder, Mathematiker Rudolf Taschner und Meteorologin Helga
Kromp-Kolb sind nur einige der herausragenden Wissenschafter
Österreichs, deren Wort und Urteil Gewicht hat. Höchste Zeit, diese
außergewöhnlichen Persönlichkeiten der Wissensgesellschaft einem
breiten Publikum vorzustellen.

In Kooperation mit dem Land Niederösterreich begrüßt ORF III ab
nächsten Mittwoch - 14-täglich - herausragende Wissenschafter unseres
Landes zum persönlichen "Science Talk". Gastgeberin ist Barbara
Stöckl, selbst studierte technische Mathematikerin. An
niederösterreichischen Wissenschaftsstandorten wie u. a. der
Donau-Universität Krems, dem Universitäts- und Forschungszentrum
Tulln sowie dem Institute of Science and Technology Austria in
Klosterneuburg wird über die derzeitigen Projekte der Wissenschafter
sowie deren Motivation für die Forschung gesprochen. Wo steht
Österreich im Sektor der Forschung, Wissenschaft und Technologie?
Welche Chancen sind im nächsten Jahrhundert zu erwarten? Welche
Rezepte und Lösungen bieten neue Technologien und
Forschungsergebnisse für die drängenden Probleme unserer Zeit?

Barbara Stöckl: "Durch meine journalistische Arbeit vor allem im
sozialen Bereich ist mein großes Interesse an Wissenschaft in den
Hintergrund geraten. Mit dem Science Talk' kann ich diese Seite
wiederbeleben, denn ich habe schon als Kind bewundert, wie Hoimar von
Ditfurth wissenschaftliche Themen im Fernsehen und mit seinen Büchern
populär gemacht hat. Für mich sind Wissenschafter Popstars unserer
Zeit - nun wollen wir sie kennenlernen!"

In der ersten Folge begrüßt Stöckl die Archäologin und
"Wissenschafterin des Jahres 2011", Sabine Ladstätter. Als
Ausgrabungsleiterin in Ephesos gibt sie spannende Einblicke in ihre
Forschungswerkstatt. "Der Blick in die Vergangenheit kann uns
Entscheidendes für die Gegenwart und Zukunft lehren", betont die
43-jährige Mutter einer Tochter. Im "Science Talk" verrät sie, warum
sie die Leitung der Grabungen im Jahr 2007 erstmals abgelehnt hat,
was ihr Vater damit zu tun hatte und wie sie es schafft, Beruf und
Familie unter einen Hut zu bringen.

kreuz und quer: "Inside Lara Roxx - Vom Kampf gegen Aids und die
Pornoindustrie" (20.15 Uhr)

Im Frühjahr 2004 verließ die damals 21-jährige Lara Roxx ihre
Heimatstadt Montreal und zog nach Los Angeles. Um in kurzer Zeit
möglichst viel Geld zu verdienen, versuchte sie sich als Darstellerin
in Pornofilmen. Doch schon nach zwei Monaten infizierte sie sich bei
den Dreharbeiten mit einer besonders aggressiven Form des HI-Virus
und erkrankte an AIDS. Als Lara Roxx nach einem seelischen und
körperlichen Zusammenbruch in einer psychiatrischen Klinik landete,
setzte sich die kanadische Filmemacherin Mia Donovan mit dem
Schicksal der jungen Frau auseinander. Fünf Jahre lang begleitete sie
die Erkrankte auf ihrem Weg zurück in ein weitgehend normales Leben.
Nach ihren schlimmen Erfahrungen engagiert sich Lara Roxx seither für
die Aufklärung junger Menschen. ORF III Kultur und Information zeigt
in einer außergewöhnlichen "kreuz und quer"-Reportage deren Kampf
gegen Aids und die Pornoindustrie.

kreuz und quer: "Zukunft für Nalongos Kinder" (21.15 Uhr)

Danach nimmt ORF III Kultur und Information die Aids-Katastrophe
Afrikas unter die Lupe und stellt die unzähligen Hinterbliebenen der
Opfer in den Mittelpunkt. Zwei Millionen Aidswaisen kämpfen allein in
Uganda ums nackte Überleben. Einige dieser Kinder hat Martin Buchholz
im Jahr 1996 bei Dreharbeiten kennengelernt. Elf Jahre später ist er
noch einmal nach Uganda gereist, um die damaligen Aidswaisen zu
besuchen. Der kleine Akim war damals noch keine zwei Jahre alt. Ein
unbeschwerter Knirps, der seinen Vater nie kennengelernt hatte und
nicht ahnte, dass seine 24-jährige Mutter an Aids im Endstadium litt.
Was ist aus ihm geworden? In einer berührenden "kreuz und
quer"-Reportage zeigt ORF III die beeindruckende Stärke der
ugandischen Frauen im Einsatz für ihre Familien.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Michael Krause
Tel.: (01) 87878 - DW 14702
http://presse.ORF.at

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