• 14.05.2012, 12:36:05
  • /
  • OTS0163 OTW0163

Sima: Die Alte Donau bei 1A-Wasserqualität genießen

Ungetrübtes Badevergnügen mitten in der Stadt

Wien (OTS) - Das Naherholungsgebiet Alte Donau ist bei Fans des
erfrischenden Nass seit eh und je beliebt. Das Niveau der idyllischen
Freizeitoase ist nach wie vor ausgezeichnet: "Die Qualität des
Wassers der Alten Donau ist seit vielen Jahren gleichbleibend top! Es
ist das Ergebnis intensiver Bemühungen der Stadt Wien um die
Wasserqualität", freut sich Umweltstadträtin Ulli Sima. Bei einer
Sichttiefe von fast vier Metern erfreuen sich mehr als eine Million
Badegäste jeden Sommer an der nassen Erfrischung. "In der Badesaison
messen wir in der Alten Donau an sieben Stellen die Wasserqualität -
die Messwerte der letzten Jahre waren immer ausgezeichnet", so Gerald
Loew, der Abteilungsleiter der Wiener Gewässerabteilung (MA 45).

Klares Wasser durch gezieltes Wasserpflanzenmanagement

Auch wenn sie "unbeliebt" sind und beim Baden manchem Schwimmer am
Bauch kitzeln - die Unterwasserpflanzen, die so genannten
Makrophyten, sind unbedingt notwendig für die gute Wasserqualität an
der Alten Donau. "Sie wirken als biologische Filter - sie binden
Nährstoffe, verringern die Trübung und sorgen damit für klare Sicht",
erklärt Karl Donabaum, Wassergüteexperte und Geschäftsführer der DWS
Hydro-Ökologie, der das Projekt seit vielen Jahren begleitet.

Seit einiger Zeit wird von der MA 45 besonders die Pflanzung von
niederwüchsigen Unterwasserpflanzen gefördert. "Diese sogenannten
Characeen schaffen optimale Bedingungen in der Alten Donau," so
Donabaum weiter. "Sie nehmen sukzessive den Platz der hochwüchsigen
Arten ein, wodurch mehr Licht bis an den Gewässergrund gelangt."

Einsatz von Mähbooten

Um die Entwicklung der Vegetation unter Wasser steuern zu können
werden regelmäßige Kontrollen unter wissenschaftlicher Anleitung
durchgeführt. Darauf basierend erfolgt die Einsatzplanung von
Mähbooten. Langfristiges Ziel ist jedoch, die niederwüchsigen
Wasserpflanzen in der Alten Donau soweit zu etablieren, dass ein
Mähen nicht mehr notwendig ist. "Wir entgegnen natürlichen
Erscheinungen mit natürlichen Maßnahmen", betont Umweltstadträtin
Sima, "das hat sich seit Jahren als äußerst erfolgreich bewährt."

Neu: Erholungsbereiche und Ökozonen in einem

Die Alte Donau hat heuer viel Neues zu bieten: Der Uferplatz etwa,
bei der Kagraner Brücke, ist mit seinen Relax-Terrassen und dem
Badesteg eine wundervolle weitere Badeanlage und hat darüber hinaus
mit dem Schilfabschnitt eine Ökozone, die zahlreichen Tieren und
Pflanzen einen Lebensraum bietet.

Das Planen der gesamten Gewässerlandschaft ist eine besondere
Herausforderung, wie Brigitte Hozang, Landschaftsplanerin und
Expertin für Wasserlandschaften schildert: "Auf der naturgemäßen
Entwicklung der Ufer und deren Pflege liegt höchste Aufmerksamkeit.
Der Bereich der Alten Donau ist ein Vorzeigemodell - hier werden der
Einsatz für die Top-Wasserqualität, für besten Hochwasserschutz sowie
für Naherholung am Wasser bestens unter einen Hut gebracht."

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/pressebilder

Rückfragehinweis:

Marlene Auer
   Mediensprecherin der Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima
   Tel.:    +43 1 4000 81359
   E-Mail: [email protected]
   www.ullisima.at
   
   Lisbeth Rudy
   Öffentlichkeitsarbeit
   MA 45 - Wiener Gewässer
   Tel.:    +43 1 4000 96532 
   E-Mail:  [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel