• 07.05.2012, 13:14:10
  • /
  • OTS0143 OTW0143

Cortolezis-Schlager: Bei Debatte um Pädagogen/-innen-Ausbildung ist das Gemeinsame in den Mittelpunkt zu stellen

ÖVP-Wissenschaftssprecherin zur Pädagogen/-innen-Ausbildung im Besonderen Ausschuss zum Volksbegehren Bildung: "Jetzt den Sack zumachen"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Es ist höchst an der Zeit, den Sack
zuzumachen. Das ist das Ziel, das sich alle hier gemeinsam
vorgenommen haben. Die Debatte um die Ausbildung der Pädagoginnen und
Pädagogen eignet sich nicht, ideologische Differenzen auszutragen.
Das Gemeinsame gehört noch viel stärker in den Mittelpunkt gestellt."
Das sagte heute, Montag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag.
Katharina Cortolezis-Schlager anlässlich der Sitzung des Besonderen
Ausschusses zur Vorberatung des Volksbegehrens "Bildungsinitiative",
bei der es am Vormittag um die Pädagogen/-innen-Ausbildung ging.

"Wir alle wollen, dass die Qualität der Ausbildung - angefangen von
der Frühkindpädagogik bis zur Erwachsenenbildung - gesteigert wird.
Wichtig ist dabei, auch das Konzept des Lebenslangen Lernens in die
Erstausbildung zu verankern. Schon im Kindergarten entscheidet sich,
ob Kinder ein Leben lang gerne lernen oder nicht."

Dabei ist die Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen
Bildungsinstitutionen (Höhere Schulen, Universitäten, Pädagogische
Hochschulen und Fachhochschulen) für die ÖVP-Wissenschaftssprecherin
ein erklärtes Ziel. Weiterer wichtiger Aspekt sei die Autonomie der
Hochschulen. "Je mehr Autonomie gegeben ist, umso besser können
regionale Schwerpunkte und Kooperationen ermöglicht werden."
Orientierung am Ziel laute die Devise. Notwendig sei zudem eine
starke Verzahnung aus forschungsgeleiteter Lehre und beruflicher
Praxis.

Cortolezis-Schlager verwies zudem auf das unterschiedliche
Auswahlverfahren an den Pädagogischen Hochschulen und Universitäten.
"Es kann nicht sein, dass jemand, der bei einer Pädagogischen
Hochschule abgelehnt wird, dann das Recht auf einen Studienplatz für
ein Lehramt an einer Universität hat", fordert die
ÖVP-Wissenschaftssprecherin einheitliche Zugangsbestimmungen für alle
Studierenden.

Ein weiterer Diskussionspunkt sei die rasche Nachschulung von
Pädagogen/-innen. So stelle sich die Frage, ob man eine/n
Frühkindpädagogen/in zusätzlich mit Englisch oder eine/n
Englisch-Lehrer/-in zusätzlich für Frühkindpädagogik ausbilde.
Ähnlich verhalte es sich mit Musik- oder Sportlehrer/-innen. Hier
soll die individuelle Kompetenz und Erfahrung und die fachlich
erforderliche Qualifikation und Kompetenz künftig im Vordergrund
stehen.

"Wir brauchen beste Qualität - das gilt sowohl für Fach- und
Bildungswissenschaft, (Fach)-didaktik und Praxis, als auch für die
Anbindung der Erwachsenenbildung an die Wissenschaft." Die
Universitäten müssten daher in der Pädagogen/-innenausbildung eine
zentrale Rolle in der "Steuerung" übernehmen. "Die Zukunft des
Berufsbilds muss künftig stärker mit der Wissenschaft und Praxis
verknüpft werden", schloss Cortolezis-Schlager.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel