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Faymann in ÖSTERREICH: Für gesetzliche Studiengebühren nach Modell der Uni Wien

Kanzler: Neues Lehrer-Dienstrecht soll bis Herbst stehen

Wien (OTS) - Im Interview für die ÖSTERREICH-Sonntagsausgabe
spricht sich Bundeskanzler Werner Faymann für Studiengebühren nach dem Modell der Universität Wien aus. Faymann: "Ich bin dafür, dass wir das Bundesgesetz reparieren, das die Einhebung von Studiengebühren für Langzeitstudierende und Studenten aus dem Nicht-EU-Raum klar regelt. Da habe ich für Studiengebühren Verständnis, so wie das etwa die Uni Wien will. Sonst soll es keine weiteren Studiengebühren geben, weil sie ja den Unis bis 2014 refundiert werden und wir den Universitäten mit der Uni-Milliarde zusätzliches Geld geben."

Das neue Lehrer-Dienstrecht erwartet Bundeskanzler Faymann bis zum Herbst. Faymann: "Die Verhandlungen starten schon am 3. Mai. Ziel ist eindeutig, dass die Einstiegsgehälter höher sind und sich die Gehaltskurve dann verflacht. Das bedeutet aber auch, dass die Lehrer künftig mehr Zeit in der Schule verbringen und es dadurch viel mehr Ganztagsangebote gibt ... Die Verhandlungen sollen bis Herbst abgeschlossen sein."

Zur Neugestaltung des ORF-Stiftungsrates kündigt Faymann eine möglichst rasche Komplettreform an. Faymann: "Wir setzen demnächst eine Arbeitsgruppe ein, die diesen neuen ORF-Aufsichtsrat vorbereiten soll."

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