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WKÖ-Vize RfW-BO Amann: "Höchststeuer"-Politik von SPÖVP beschert den Betrieben die fünfthöchste Steuern-und Abgabenquote in der EU!

Eine Studie reihe Österreich bei der Gesamtsteuerrate auf Platz 147 von 183 Staaten. Steuersenkung und -vereinfachung - nur so können Standort, Wirtschaft und Jobs gesichert werden.

Wien (OTS) - "Alle Jahre wieder bestätigen Experten, was die
Betriebe seit Jahren zu spüren bekommen: Die "Höchststeuer-Politik" von SPÖ und ÖVP gefährdet den Standort Österreich und damit Wirtschaft und Jobs", so heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann in Zusammenhang mit einem Bericht in der "Presse" zur Studie "Paying Taxes 2012". Bei der Steuer- und Abgabenbelastung nehme Österreich den blamablen Platz 147 von 183 untersuchten Staaten ein. "Wer Wirtschaft und Jobs sichern will, für den kann es nur heißen: Steuern runter, Lohnnebenkosten runter, Steuersystem vereinfachen, Bagatellsteuern wie die Werbeabgabe abschaffen. Alles andere wäre "Verrat" an der wirtschaftlichen Zukunft Österreichs", so Amann.

Konkret ergebe sich aus der Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC), Weltbank und International Finance Corporation für ein österreichisches Modellunternehmen eine Steuer- und Abgabenbelastung von 53,1 Prozent, nur in vier anderen EU-Staaten schlage der Fiskus noch mehr zu. Allein die Lohnnebenkosten würden 34,8 Prozent ausmachen. Zum Vergleich: Bei Nachbar Deutschland käme ein Modellunternehmen auf eine Steuer- und Abgabenbelastung von insgesamt 46,7 Prozent, die Lohnnebenkosten würden 21,8 Prozent betragen. "Bereits jetzt liegen die Arbeitskosten in Österreich 28 Prozent über dem EU-Schnitt. Und mit dem neuen Belastungspaket, "abgenickt" auch von den Nationalräten von Wirtschaftsbund und SWV, dreht die Koalition die Steuerschrauben noch enger! Rund zwei Milliarden Mehrkosten kommen bis 2017 auf Unternehmer zu", warnt Amann. Damit fahre die Regierung den Standort Österreich langsam aber sicher "an die Wand".

Angesichts dieser Belastungen sei es nicht akzeptabel, dass die Betriebe für alles "herhalten" müssten. " Die Seniorenvertreter Blech und Kohl fordern von den Betrieben Jobs für ältere Arbeitnehmer und "wedeln" mit Sanktionsideen - sie erwähnen nicht, dass es ihre SPÖVP-Parteikollegen in der Regierung sind, die die ALV-Beiträge gerade massiv angehoben haben! Die Gewerkschaft will alle Jahre höhere Löhne und mehr "Netto" für Arbeitnehmer - und erwähnt nicht, dass die Erhöhungen vor allem dem Finanzministerium zufließen. Wenn diese Herrschaften für ihre Klientel etwas erreichen wollen, müssen sie sich an ihre Parteikollegen wenden. Die Betriebe - und in Österreich sind das vor allem KMUs und Familienunternehmen - sind nicht die "Goldesel" der Nation", so Amann.

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