- 25.04.2012, 11:15:06
- /
- OTS0125 OTW0125
Bures: F&E-Ausgaben in Österreich steigen 2012 weiter an
"Investieren in nachhaltiges Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit"
Wien (OTS/BMVIT) - Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in
Österreich werden laut heute veröffentlichter Schätzung der Statistik
Austria heuer gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent auf insgesamt 8,61
Mrd. Euro steigen. Infrastrukturministerin Doris Bures zeigte sich
erfreut, dass trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds
die F&E-Ausgaben in Österreich weiter deutlich ansteigen. Einen
wesentlichen Anteil daran hat der Bund, der seine Forschungsausgaben
um 8,5 Prozent steigern wird. Der Unternehmenssektor wird
voraussichtlich um 2,2 Prozent mehr für F&E ausgeben. "Wir haben
trotz Konsolidierungsbedarfs antizyklisch investiert, um durch mehr
Forschung und Entwicklung ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, mehr
Arbeitsplätze und mehr Wettbewerbsfähigkeit zu erzielen", so die
Ministerin. ****
Der Anteil der F&E-Ausgaben am BIP, d.h. die Forschungsquote, wird
mit 2,80 Prozent etwas höher sein als in den Vorjahren (nach neuer
revidierter Schätzung betrug die F&E-Quote 2011 2,74 Prozent). Damit
liegt Österreich weit über dem EU-15 Durchschnitt, der im Jahr 2010
bei ca. 2,1 Prozent lag. Innerhalb der EU liegt Österreich mit seiner
Forschungsquote von 2,80 Prozent momentan auf Platz 5.
Für Bures liegt in der direkten Förderung von wirtschaftsnaher
Technologie und Forschung der stärkste Hebel für eine weitere
Steigerung der Forschungsquote. So zeigt etwa der neue
Monitoring-Bericht der KMU-Forschung Austria, dass 1 Euro
Forschungsförderung zusätzliche Umsätze in der Höhe von 13,2 Euro
erzeugt. Bures verweist auf erfolgreiche Initiativen, um F&E im
Unternehmenssektor zu stärken. So z.B. auf ihre Initiative
"Innovationsland Österreich", an der sich 22 führende
Technologieunternehmen beteiligen und sich dazu verpflichtet haben,
bis 2015 ihre F&E-Ausgaben um zumindest 20 Prozent zu steigern.
Die 22 Unternehmen beschäftigen alleine in Forschung und Entwicklung
rund 12.000 MitarbeiterInnen und kommen für fast ein Viertel aller
privaten F&E-Ausgaben in Österreich auf. Und diese Unternehmen hatten
2011 ein stark überdurchschnittliches Wachstum bei ihren F&E-Ausgaben
mit deutlich mehr als 10 Prozent. Zum Vergleich: Für 2012 geht die
Statistik Austria von einem durchschnittlichen Wachstum von 2,2
Prozent bei den Forschungsausgaben im Unternehmenssektor aus.
Zudem verstärkt das Innovationsministerium die Unterstützung für
Klein- und Mittelbetriebe, die mit einem innovativen Produkt den
Markt erobern wollen. "Wir wollen, dass noch mehr innovative KMU mit
ihrem Produkt den entscheidenden Schritt vom Prototypen zum
Markterfolg schaffen", so Bures. Der neue "Markt-Bonus" von 10.000
Euro hilft dabei, und kann unter anderem für Patentrecherchen,
Marktanalysen oder Marketing verwendet werden. Gleichzeitig arbeitet
das BMVIT an einer Vereinfachung und Harmonisierung seiner
Forschungsförderungen.
Am Ziel einer F&E-Quote von 3,76 Prozent bis zum Jahr 2020 hält
Bures fest. Es gelte nun für die gesamte Bundesregierung, die
FTI-Strategie konsequent umzusetzen, die Rahmenbedingungen für
innovierende Unternehmen zu verbessern, etwa im Bereich des privaten
Beteiligungs- und Risikokapitals und die Förderungen auf
österreichische Stärkefelder etwa im Bereich der
Produktionstechnologien, im Bereich der erneuerbaren Energieträger
oder der alternativen Antriebssysteme zu fokussieren und dabei
globale Markführerschaften anzustreben. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVM






