• 24.04.2012, 12:17:02
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FP-Frigo: Gesetz zur Eindämmung von Frühgeburten fehlt immer noch

Nach wie vor werden die Frühgeburtenstationen durch IVF-Mehrlinge belastet

Wien (OTS/fpd) - Der FP-Antrag auf Reduzierung der transferierten
Embryonen auf höchstens drei wurde bereits im April 2011 im Wiener
Gemeinderat einstimmig angenommen und wartet seither auf die
Bearbeitung im Nationalrat. Bis heute ist im Hinblick auf die
In-Vitro-Fertilisation (IVF) aber kein Fortschritt erkennbar, weshalb
die Frühgeburtenstationen durch die IVF-Mehrlinge weiterhin überaus
belastet sind, kritisiert heute der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien,
LAbg. Univ.Prof. Dr. Peter Frigo. Auch die Fachgesellschaft
Gynäkologie bzw. die IVF-Gesellschaften haben schon vor einem halben
Jahr Leitlinien entwickelt und dem zuständigen Ministerium vorgelegt.

Mit oder ohne IVF-Mehrlingen fehlt es in den Frühgeburtenstationen an
30 Betten und dementsprechendem Personal. Insgesamt müssten 8
Millionen Euro investiert werden, um den Bedarf in diesem Bereich
zumindest grob zu decken. Einmal mehr findet hier ein Sparen am
falschen Fleck statt. Auch das Ziel der realitätsfremden Statistik
eine hundertprozentige Auslastung zu erreichen ist verantwortungslos.
Dies würde nämlich bedeuten, dass dadurch immer wieder Patienten
weggeschickt werden müssten. Der Transport eines zu früh geborenen
Kindes hat aber ein Mortalitätsrisiko von ca. 50 Prozent. Ein
gewisses Reservoir muss daher gegeben sein, fordert Frigo.

"Hier ist Gefahr im Verzug. Die zuständige Stadträtin Wehsely ist nun
aufgefordert, den Ausbau der neonatologischen Stationen zu
beschleunigen sowie beim zuständigen Minister Stöger den Druck
deutlich zu erhöhen, damit endlich nur mehr höchstens drei Embryonen
eingesetzt werden dürfen", so Frigo abschließend. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle

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