• 22.04.2012, 13:30:33
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Gemeindemusik Schnifis feierte neu restaurierte Vereinsfahne

LH Wallner: Freiwilliges Engagement in Musikvereinen verdient Anerkennung und Wertschätzung

Schnifis (OTS/VLK) - Mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche
und einem Frühschoppen im Laurentiussaal wurde am Sonntag (22. April)
im Beisein von Landeshauptmann Markus Wallner die jüngst restaurierte
Fahne der Gemeindemusik Schnifis eingeweiht. In diesem Jahr feiert
die Gemeindemusik ihr 85-jähriges Bestehen. Landeshauptmann Wallner
überbrachte die besten Glückwünsche des Landes.

Die im Jahr 1927 gegründete Gemeindemusik Schnifis mit ihren fast
50 Mitgliedern ist ein wichtiger Bestandteil im Dorfleben der
Kleingemeinde. So gibt es kaum einen festlichen Anlass, der nicht von
der Gemeindemusik musikalisch umrahmt wird. Großes Augenmerk wird auf
den musikalischen Nachwuchs gelegt. Die Ausbildung der jungen
Musikerinnen und Musiker erfolgt einerseits in der Jungmusik,
andererseits über Unterricht an der Musikschule. Wichtige Partner der
GM Schnifis sind die Musikschule Walgau und die Musikmittelschule
Thüringen.

Den wertvollen Einsatz im Jugendbereich würdigte auch der
Landeshauptmann bei seinem Besuch: "Es ist für jede Gemeinschaft
erfreulich, wenn sich junge Menschen engagieren. In den Musikvereinen
des Landes wird den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle
Freizeitgestaltung ermöglicht. Zugleich wird Interesse für Musik
geweckt und für freiwilliges Engagement begeistert." Davon profitiere
jede Gesellschaft, so Wallner.

Seinen Dank richtete der Landeshauptmann stellvertretend für alle
Mitglieder an den Obmann der Gemeindemusik Schnifis, Johannes
Berchtel, und an Kapellmeister Markus Tschohl. Das zweitägige Fest,
das eigens zur Fahnenweihe vom Musikverein veranstaltet wurde, wäre
in dieser Größenordnung ohne den Einsatz vieler freiwilliger
Helferinnen und Helfer nicht zu realisieren gewesen, hob Wallner die
persönlichen Leistungen der Mitglieder hervor. "Der Beitrag, den die
Musikvereine im Land erbringen, verdient unsere Anerkennung und
Wertschätzung, weil sich darin das hohe Maß an sozialem Zusammenhalt
zeigt, der Vorarlberg prägt", betonte der Landeshauptmann.

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